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Alt 18.11.2005, 17:47
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AW: 4er-Teams statt 6er-Teams

Zitat:
Zitat von Fastest115
In dem Link steht nirgends was von 4er teams nur von 3er teams.
Aus tischtennis-inside.de:
„Von der Lizenzliga wird jetzt ein Positionspapier zusammengestellt, das alle in Magdeburg genannten Vorteile eines neuen Spielsystems zusammenfasst“, erläutert DTTB-Ligasekretär Wieland Speer die weitere Vorgehensweise: „Am 26. November soll dieses Positionspapier bei der Hauptausschuss-Sitzung allen Verbänden vorgelegt werden. Damit soll deutlich gemacht werden, dass der in Frankfurt zur Abstimmung stehende Antrag auf eine Reduzierung auf Vierer-Mannschaften in der zweiten Liga nur ein Teil der Vision ist, die Bundesligen professioneller zu gestalten.“

Soviel dazu. Viel interessanter als die zweite Liga und die Frage nach den Deutschen in der Bundesliga finde ich aber die Frage der Spieldauer.
Es lohnt sich, bezüglich der Reduktion der 1. BL auf Dreierteams mal die unterschiedlichen Argumentationsweisen nachzuvollziehen:

"Für Gstettner bietet das Dreier-System viele Vorteile: „Es ist für den Spitzensport ideal: Man hat eine Center-Court-Atmosphäre, und alles ist auf einen Tisch fokussiert. Das macht es auch für die Medien interessanter, ebenso die Verkürzung der Spieldauer.

Hingegen Frank Müller:
„Außerdem sind die Spiele dann viel zu kurz: Bei einem glatten 3:0 ist das Ganze nach einer halben Stunde vorbei, und die Zuschauer haben zehn Euro Eintritt bezahlt. Bei einer Umfrage vor etwa einem Jahr hat sich die große Mehrheit der Zuschauer für die Beibehaltung des jetzigen Systems ausgesprochen. Sie wollen für ihr Geld einen langen Abend haben.“

und Rolf Wohlhaupter Herrmann:

"Wir locken mit 3:0-Spielen, die nach 45 Minuten zu Ende sind, keinen hinterm Ofen hervor. "

Völlig richtig, doch Arnold Beginn hat einen genialen Einfall:
„Dann macht man nach zwei Spielen eine Pause, und nach anderthalb Stunden ist Schluss“

Die beiden, die für die Beibehaltung von 4er Mannschaften sind, sind auch die einzigen, die im Sinne der Zuschauer argumentieren. Den anderen sind die Zuschauer sch..egal: Ihnen geht es nur um das Interesse der Medien (das ja nicht da ist, aber das ist ein anderes Thema). Das ist die gleiche Entwicklung wie schon seit Jahren im Fussball: Kein Fan möchte wirklich Sonntag oder Montag-abend Spiele, aber fürs Fernsehen macht man's halt. Als schmückendes Beiwerk ist der Fan im Stadion gerade noch geduldet, zu Sagen hat er nichts mehr. Und jetzt genau die gleiche Entwicklung im TT. Ich könnte kotzen...
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