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Zitat von Trillian
Sind nicht auch vor ein - zwei Jahren 2 britische Fans in der Türkei bei Krawallen ums leben gekommen. Die Briten sind zwar auch keine Kinder von Traurigkeit, aber trotzdem...
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Diese Ausschreitungen damals hatten mit Fussball nichts zu tun. Da waren halt ein paar Engländer mit zuviel Alkohol im Blut die sich speziell mit einem Türken in die Wolle gekriegt haben. Der Türke hat mit Fussball nichts am Hut gehabt. Das Resutat ist ja bekannt und sollte auch nicht mit Fussball in Verbindung gebracht werden.
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Zitat von LAIBACH
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Aber etwas Postitives lässt dich am Ende doch finden: so eine türkenfreie WM ist doch angesichts der Millionen von Türken in unserm Land einfach nur herrlich - und genugtuend.
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Finde ich gar nicht so positiv !!! Ich hätte mich sehr gefreut !!!
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Zitat von DerJon
Dabei haben sie einen Elfer sogar geschenkt bekommen.
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Und jeweils einen in Hin- und Rückspiel nicht bekommen. Aber was spielt das für eine Rolle?
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Zitat von Dragonspin
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Ansonsten muss ich ehrlich sagen, dass mir die türkische Mannschaft ohnehin nicht besonders sympathisch ist. Die eine Hälfte sollte in meinen Augen eher für Deutschland spielen, hier haben sie Fußball spielen gelernt... und das sind noch die netten Kerle (Altintops, Sahin, Bastürk). Der Rest des Teams ist irgendwie... ich sag mal "assig". Aber mit diesem Gefühl kann ich mich auch täuschen.
Auch innerhalb der Mannschaft soll es zwischen deutsch-Türken und dem Rest nicht immer freundlich zugehen, von einer homogenen Mannschaft kann man hier wohl nicht sprechen.
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Und wieviel Spiele der türkischen Nationalmannschaft hast du schon gesehen? Wie so oft im Leben sieht man entweder alles weiss oder alles schwarz. Im Moment ist alles schwarz was mit Türken hier im Thread zu tun hat.
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Zitat von dau8888
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irgendwo habe ich heute gelesen, das eine schweizer zuerst getreten haben soll. war das der fall?
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Das dachten zuerst auch alle im Stadion. Das was man erst am nächsten Tag gesehen hat: Der türkischen Co-Trainer stellte einem Schweizer (der noch im vollem Lauf), als alle in die Kabine rannten, ein Bein. Dies sah der Schweizer mit der Nr.14 und trat darauf hin den türkischen Co-Trainer. Dies sah wiederum Alpay der den 14er trat. In dem Durchgang zur Kabine kam es dann zur "Rudelbildung" mit den tumulten wo sich auch noch Ordner und Offizielle, durch TV-Bilder zum 14er, zu unschönen Szenen hinreißen ließen. Der Versuch des Co-Trainers gab es erst am 2.Tag in der türksichen Presse zu sehen.
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Zitat von Fozzi
5. April 2000: Zwei Briten werden nach Zusammenstößen zwischen englischen und türkischen Fans vor dem UEFA-Cup-Spiel Galatasaray Istanbul - Leeds United erstochen. Mindestens fünf weitere Personen werden verletzt, etwa 25 Beteiligte von der Polizei festgenommen und 16 britische Fans ausgewiesen. 15 angetrunkene englische Fans hatten vor einer Gaststätte Türken angepöbelt. Daraufhin gingen Galatasaray- Anhänger mit Messern und Holzlatten auf die Briten los.
15. April 2000: Bei der Fernsehübertragung des Lokalderbys Besiktas gegen Galatasaray Istanbul kommt es zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen Fußball-Anhängern. Nach einem Streit erliegt ein Mann seinen Stichverletzungen.
17. Mai 2000: Der UEFA-Pokalsieg von Galatarasay Istanbul mit 4:1 im Elfmeterschießen gegen Arsenal London in Kopenhagen findet seine traurigen Begleiterscheinungen mit vier Todesfällen bei den Jubelfeiern in der Türkei und zahlreiche Verletzte bei Krawallen in der dänischen Hauptstadt.
13. März 2002: Der Konflikt zwischen Italien und der Türkei nach den Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel AS Rom - Galatasaray Istanbul muss auf diplomatischem Wege entschärft werden. Nach dem 1:1 waren Spieler beider Mannschaften aneinander geraten. Italienische Polizisten gingen mit Schlagstöcken dazwischen.
31. Oktober 2002: Beim UEFA-Pokalspiel zwischen Fenerbahce Istanbul und Panathinaikos Athen bewerfen griechische Fans die Außenminister Griechenlands und der Türkei mit abgebrochenen Plastiksitzen und anderen Gegenständen. Die türkische Fans enthüllen kurz vor Beginn des Spieles ein riesiges Transparent, auf dem an die Eroberung Istanbuls durch die Osmanen im Jahre 1453 erinnert wurde. Rund 15 griechische Fans werden durch Steinwürfe leicht verletzt.
11. Juni 2003:Beim EM-Qualifikationsspiel Türkei - Mazedonien in Istanbul bewerfen türkische Fans die Gäste nach der mazedonischen 2:1-Führung mit Flaschen und Münzen. Die Kontroll- und Disziplinarkommission der Europäischen Fußball- Union (UEFA) verhängt daraufhin Geldstrafen.
15. August 2003: Der erste Saisonsieg von Trainer Christoph Daum mit Fenerbahce Istanbul wird von Ausschreitungen der Fans überschattet, bei denen es mehrere Verletzte gibt. Die Krawalle erreichen ihren Höhepunkt in der Halbzeitpause, als sich die Fans beider Vereine mit ausgerissenen Tribünensitzen und Steinen bewerfen.
18. November 2003: Dem Jubel auf dem Platz über das Erreichen der EM-Endrunde folgen für die deutschen Fußball-Junioren wilde Jagdszenen. Im Tunnel zu den Kabinen werden die U21-Spieler nach dem 1:1 gegen die Türkei im Stadion von Fenerbahce Istanbul von Polizisten und Ordnungskräften geschlagen, getreten und beschimpft. Die türkischen Medien verteidigen tags darauf nahezu einhellig die Entgleisungen. Die deutschen Spieler hätten mit «übertriebener Freude» und «beleidigenden Gesten» die türkischen Fans provoziert.
21. August 2004: Bei Ausschreitungen am Rande von zwei Spielen der türkischen Süper Lig werden drei Fußballfans durch Messerstiche verletzt. Einem Fernsehreporter, der die Ausschreitungen filmen wollte, wird ein Finger gebrochen. Vor dem Spiel des von Christoph Daum trainierten türkischen Meisters Fenerbahce Istanbul gegen den Stadtrivalen Istanbulspor (3:0) fallen auch Schüsse. Die Polizei findet später 15 leere Patronen.
19. Oktober 2005: Schalkes Manager Rudi Assauer wird beim Champions-League-Spiel zwischen Fenerbahce Istanbul und dem FC Schalke 04 auf der Tribüne des Stadion Sükrü Saracoglu geohrfeigt. «Ich bin von einem Zuschauer mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen worden. Wir waren dort nicht abgeschottet», sagte Assauer. Bei dem Zuschauer soll es sich um einen Fenerbahce-Sponsor gehandelt haben.
16. November 2005: Nach dem WM-Qualifikationsspiel zwischen der Türkei und der Schweiz (4:2) kommt es im Stadion von Istanbul unmittelbar nach Spielschluss zu Ausschreitungen. Schweizer Nationalspieler seien von Türken tätlich angegriffen worden, sagte der Medienchef der Eidgenossen, Pierre Benoit. Ersatzspieler Stéphane Grichting wird nach einem Tritt in den Unterleib ins Krankenhaus gebracht. (nz)
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Was willst du uns jetzt damit sagen Fozzi? Wie Scheiße wir Türken doch sind? Bin etwas überrascht daher hilf mir auf die Sprünge um dich zu verstehen.
Diese schwarze Liste kann ich dir problemlos auch über deutsche, englische oder französche Fussballgeschichte schreiben. Bin ein wenig entäuscht, ganz ehrlich !!! Ich kann dich aber immer noch gut leiden

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Zitat von felyu
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Stuttgarts Torschütze Marco Streller: „Alpay hat mit den Füßen auf Huggel eingetreten. Er hat reingehauen wie im Blutrausch.“
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Das der Schweizer da es dramatisiert ist klar. Aber der Tritt des 14ers war ja nicht harmloser.
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Zitat von Aramis23
...würde versuchen dieses Pack (ich meine damit nur die betroffenen Spieler)....
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Du hast noch nie ein Fehler gemacht. Alpay ist nicht das Böse. Dem sind in diesem Moment die Sicherung durch. Er ist eben auch nur ein Mensch. Ihn gleich als Pack zu bezeichnen zeigt nur das dir in dem Moment vor deinem PC auch die Sicherungen durch sind. Immerhin ist er FairPlay-Preis Sieger bei der EM 2000.
So und jetzt meine persönliche Meinung dazu:
Klar hätte das niemals passieren dürfen. Da sind sich heute fast alle Türken einig. Nur bin ich doch der Meinung das es im Moment dramatisiert wird. Wir werden dafür bestraft werden was auch gerecht ist. Das tut uns vielleicht sogar ganz gut. Nur alles jetzt aufzählen ist auch nicht richtig. Wieso?
Die stundenlangen Gepäckkontrollen passieren Galatasaray des öfteren. Beschwerden bei der UEFA führten bis heute nie zu einem Erfolg. Ebenso wurde die türkische Nationalelf beim letzten Spiel zu Quali für die EM in Lettland 4 Stunden in der Passkontrolle fest gehalten. Gelesen habe ich das damals nirgendwo. Und dies passiert nicht nur den Türken.
Wir haben gegen unseren Erzfeind "Griechenland" 2 tolle faire Spiele geliefert. Dazu gehören aber immer 2 Mannschaften. Wir hatten gegen die Schweiz, so meine Theorie, von Anfang an nie daran gezweifelt die zu schlagen. Und das war eigentlich unser größter Fehler.
Auch die Worte Fatih Terims direkt nach dem Spiel. Wieviel stuss hat schon so manch ein deutscher Trainer direkt nach dem Spiel geredet. Allerdings ist Fatih Terim mit Abstand unser renomiertester Trainer mit einem ungeheuren Ansehen in der Türkei wie es hier nur mit Kaiser Franz zu vergleichen ist. Daher hätte ich mir von ihm mehr Besonnenheit gewünscht was die Wogen mit Sicherheit geglättet hätte. Schade hat er nicht

. Er ist aber trotzdem ein großer Trainer und unserem Land würdig.
Das größte Übel sehe ich in der Presse die die Stimmung nach der 0:2 Niederlage in der Schweiz zu sehr angeheizt hat. Hier hätte der Verband einfach eingreifen müssen. Zumal vom türksichen Verband ja einige ja in der UEFA oder FIFA aktiv sind.
Den allermeisten in der Türkei tut es leid was da passiert ist auch wenn wir die alleinige Schuld nicht nur bei uns sehen. Zum streiten gehören immer 2. Es ist schlechte Werbung für uns und unheimlich Schade für den Fussball im allgemeinen.
Fangt aber jetzt um Gottes willen nicht an, am Eindruck der TV-Bilder, auf das Pack einzuhacken, gleich Politisch zu werden oder mit unserer Mentalität anzufangen.
Das Verhältnis Schweizer-Türken wird sich schon wieder einrenken.
Das musst mal gesagt werden. Aus Sicht eines Türken

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Gruß