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Medizin: Warum kann ich Tischtennis nicht an zwei Tagen hintereinander spielen?
Schon seit Jahren habe ich ein Problem mit meiner Trainingsgestaltung. 1-2 Tage nach einem Training spüre ich eine art Verspannung, Zerrung oder Muskelkater im Schlagarmbereich, insbesondere im Bereich der Schulter und darunter (ich vermute den Latissimus dorsi). Dies hat leider mit Trainingsintensität wenig zu tun, gewisse Probleme habe ich nach dem Training eigentlich immer. An sich wäre das kein Problem, aber diese Problem (Zerrung, Verspannung, Muskelkater??) führen dazu, dass ich 1-2 Tage lang nicht mit Gefühl TT spielen kann. Die Bewegungen stimmen nicht, das Gefühl ist nicht da, die Bälle kommen nicht. Das bedeutet für mich, dass ich weder an zwei Tagen hintereinander spielen, noch kurz vor einem Turnier/Spiel trainieren darf, wenn ich einen Ball treffen will.
Um dem entgegenzuwirken habe ich bisher zwei gezielte Maßnahmen versucht: Muskelaufbau und Dehnen. Muskelaufbau durch Liegestütze und eine spezielle Hantelübung scheint etwas zu helfen, sicher bin ich mir aber nicht. Da kein spürbarer Effekt dabei herauskommt, mache ich das leider nur sehr unregelmäßig. Die zweite Maßnahme ist das Dehnen nach dem Training. Das hilft gar nicht, manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass macht es noch schlimmer?! Spricht für die Theorie, dass es sich um eine leichte Zerrung handelt.
Habt ihr schon mal von so einem Fall gehört, Erfahrungen mit diesem Thema oder andere Tipps und Hinweise?
Ergänzung: Ich kann es selbst nicht sehen, aber ich habe den Eindruck, dass mein VH-Topspin eine recht komische und ruckartige Bewegung ist. Psychosomatische Gründe will ich nicht ausschließen, aber heute, ein Tag nach einem Training, spüre ich einen deutlichen Unterschied zwischen rechtem und linkem Schulterbereich!
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Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.
Bertrand Russell
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