Hallo in die Runde,
nachdem ich mir nun ne halbe h Zeit genommen hab um die Postings durchzulesen,möchte ich auch mal kurz als Ansbacher das Thema angehen.
1.Abwerben/Wechsel
Ich Persönlich bin 17 Jahre,bin mit 12 zum TSV gewechselt und trainiere seitdem regelmäßig dort. In meinem Fall hat meine Mutter die Initiative ergriffen und einen der Trainer angesprochen,das ganze etwas vermittelt.
Was andere Fälle betrifft kann ich sagen,dass derzeit viele Talente von sich aus zu uns gehen wollen um dort "besser" gefördert zu werden. Natürlich sind auch Talente schonmal angesprochen worden,allerdings wurde niemand mit "Geschenken" gelockt.
2. Druck/Leistungs-tt
Ein Problem,dass bei uns Ansbachern immer wieder auftaucht. Das Training ist eher Leistungsmäßig orientiert,allerdings ist das allen Teilnehmern klar. Wer bei dem Sport nicht den Ehrgeiz als wichtigen Punkt sieht,dem es "nur" um Spass geht,kann bei uns auch Breitensport betreiben,wird allerdings nicht so sehr berücksichtigt,was vollends verständlich ist.
Letztenendes kann man sagen,dass Ansbach ein Verein ist,der Jugendlichen die den Sport leistungsorientiert betreiben wollen die Möglichkeit gibt,sich selbst zu verbessern. Ich schätze ähnlich geht es auch bei WE zu,SC04 kann ich eher nicht beurteilen.
3. Förderung in Vereinen
Bei uns ist es seit längerem mehr oder weniger gefordert als Älterer mit jüngeren zu trainieren,derzeit die ersten 15-30 min. Allerdings sind bei uns auch die Erwachsenen im Training um dann auch wieder mit den Älteren zu trainieren,diese weiterzubringen. Eine Art "Geben und Nehmen". Dies funktioniert recht gut.
Allerdings würde das ganze Konzept(Trainingsmöglichkeiten,Organisation,Partner usw.) ohne unsere "Tischtennisverrückten" Neugebauers wohl eher in sich zusammenbrechen.
4. Verhalten von Jugendspieleren:
Zuerst möchte ich darauf hinweisen,dass ich,aus der Perspektive eines Jugendlichen,ähnliche Proportionen in Sachen unsportliches Verhalten im Herrenbereich sehe. Dies beginnt auch schon in der Kreisliga,in der sich 60 jährige nichtmal für Bauern entschuldigen können.
Dies soll natürlich keine entschuldigung für so manche fehlenden Manieren sein,diese kommen nämlich nun

.
Meist sind die "sich aufführenden" eher leistungsorientiert und verfehlen bei so manchem Ehrgeiz und Aufregung den Ton,bzw. führen sie sich auf. Man sollte den Jugendlichen auf jeden Fall etwas Verständnis entgegen bringen,da sie in ihrer Persönlichkeit 1. noch nicht so gefestigt sind und 2. der TT-Sport eine teils ziemlich wichtigen Part in ihrem Leben darstellt. Dies führt eben manchmal zu Überreaktionen.
So,ferdisch
Gruß