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Alt 25.11.2005, 14:41
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martinspin martinspin ist offline
let it flow...
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martinspin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: FLOW VI: Die ultimative Frage an alle...

Hoi Joe

Zitat:
Zitat von Joe_Rakete
...
Dies gelingt aber nicht immer
Störfaktoren sind z.B.: Meckern des Gegners beim Schiedsrichter........
wenn man durch irgendwas aus der Ruhe gebracht wird (Handyklingeln).....
Störfaktoren können auch sein: Stressiger Tag, man ist nicht Topfit
wenn man merkt dass die Aufmerksamkeit nicht aufs Tischtennis bezogen werden kann, wenn man sich nicht von seinen Gedanken lösen kann (Probleme im Kopf --> Arbeit, privat, Sorgen etc.)
Bei mir sind es die Gegner, die mich mit ihrem Verhalten provozieren können. Das muss ich lernen zu kontrollieren. Misserfolg bringt mich auch total aus dem Konzept: Es gibt Tage, das kommen die Topspins nicht, weiss zum Kuckuck warum. Am wenigsten FLOW habe ich, wenn's nicht läuft und ich nur noch passiv spiele.
Für mich ist die erste FLOW-Theorie, wo's um die Balance zwischen Herausforderung und Können geht, zentral. Wenn ich meine Leistungfähigkeit zu wenig abrufe, spiele unter meinem Niveau und das gibt nie und nimmer Flow. Spiele auf Biegen und Brechen einen bestimmten Ball, den ich einfach zu wenig kann, gibt das auch keinen Flow, ist aber immer noch besser, wie passiv spielen. Wenn ich merke, dass der RH-Topspin partout nicht gelingt, ist es immer noch besser die RH mit der VH zu umlaufen, anstatt zu schupfen oder zu blocken.
Ich denke, diese Balance zwischen Herausforderung und Können ist auch nicht jeden Tag gleich und trotzdem sollte man mit der jeweiligen Balance spielen können. Ist glaub ich nicht sehr einfach, herzustellen.

Gruss
Martin
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