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AW: Verbandsliga Süd 2005 / 2006
Zunächst einmal zum sportlichen Geschehen: Wir sind Herbstmeister! Haben g. Berenbostel vor ca. 100 Zuschauern in einem 4einhalbstündigen TT-Krimi 8:8 gespielt u. bleiben mit 2 Punkten Vorsprung sowie dem besseren Spielverhältnis Tabellenführer! Insgesamt gesehen geht das Ergebnis in Ordnung - für beide Seiten war mehr drin. Wir selbst haben uns den Sieg aufgrund einer katastrophalen Leistung in den Eingangsdoppeln (0:3) leider bereits am Anfang verbaut. Nach einer furiosen Aufholjagd hätten wir das Spiel letzten Endes aber doch noch gewinnen können (eigentlich müssen) - hatte g. Gottschlich den Sieg auf dem Schläger, konnte jedoch unvermögenderweise eine 7:1 Führung im 2. Satz nicht nach Hause bringen u. verliere dann noch im 5...
Nun zum unsportlichen Geschehen:
Die Berenbosteler Mannschaft bestand nach Spielende darauf, auf dem Spielformular zu vermerken, dass sie sich von den Zuschauern bedroht gefühlt hätte. Während des Spiels war es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen den Berenbostelern u. den Zuschauern gekommen. Warum? Bis zum Stand von 5:5 war die ganze Angelegenheit in absolut fairer Atmosphäre verlaufen, bis Axel Dettmer in seinem Einzel g. André Kamischke anfing dessen Aufschläge zu monieren. Dettmer erwirkte vom Schiedsrichter (ein Berenbosteler Zuschauer), dass dieser AK die Aufschläge untersagte. Daraufhin kam es zunächst zu Diskussionen zwischen Axel Dettmer, AK u. den anderen Spielern - niemand (außer ihm selbst u. dem Schiedsrichter) konnte das Verhalten von Dettmer nachvollziehen. Dazu möchte ich folgende Stellungnahmen beziehen: 1. Die Aufschläge AK´s waren nicht grenzwertiger als Dettmers Aufschläge (letzterer wirft den Ball fast nie 16,5 cm hoch). 2. Wenn AK´s Aufschläge falsch waren, warum hatte sich zuvor keiner von Dettmers Teamkollegen darüber beschwert? 3. Dettmer ist der erste Spieler, der sich in dieser Saison über Andrés Aufschläge beschwert hat. 4. Über die Aufschläge seines Teamkollegen Gottschlich, der im Doppel fast immer aus der Hand aufschlägt, hat sich Dettmer nicht beschwert. Darauf habe ich ihn u. die Berenbosteler Spieler nach dem Spiel hingewiesen u. von Malte Goltermann die Antwort bekommen, man könne nicht erwarten, dass man die Aufschläge der eigenen Mannschaftskollegen moniere (natürlich kann man das nicht erwarten, aber dann darf man sich auch nicht über die Aufschläge des Gegners beschweren, denn das ist inkonsequent u. absolut unfair). 5. Natürlich haben unsere Zuschauer das Verhalten Dettmers als Provokation aufgefasst. 6. 1 angetrunkener Zuschauer (später 1 weiterer) ist mit einem Spruch - dessen Ernsthaftigkeit zweifelhaft war - verbal entgleist. 7. AK durfte seine Aufschläge nicht mehr machen u. hat das Spiel g. Dettmer verloren. 8. Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten u. das Schlußdoppel beendet war, bestanden die Berenbosteler auf dem Vermerk der Geschehnisse auf der Rückseite des Formulars, einen offiziellen Protest g. die Wertung des Spiels beantragten sie ausdrücklich nicht. 9. Ich wollte auf dem Spielformular vermerken, dass die Emotionen ohne das provokante Verhalten des Berenbosteler Spielers, auf den im übrigen seine Mannschaftkollegen in keinster Weise eingewirkt haben, niemals so hochgekocht wären. Der Spieler Gottschlich drohte mir daraufhin, dass sie dann offiziellen Protest einlegen würden. Angesichts der Absurdität des Ganzen u. der Tatsache, dass ich endlich mal mein Après-TT-Bier geniessen wollte, habe ich den Vermerk unterlassen (was ich im nachhinein schade finde, da nun auf dem Formular nur die einseitige Sichtweise der Berenbosteler geschildert wird). 10. Was sollte jetzt das Ganze?
Geändert von HMiethe (04.12.2005 um 13:43 Uhr)
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