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Alt 07.12.2005, 19:26
Chirurg Chirurg ist offline
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AW: WTTV-Einzelmeisterschaften Senioren/innen

Zitat:
Zitat von headjudge
Vielleicht wäre es sinnvoll sich von offizieller Stelle eine Stellungnahme
einzuholen, statt Spielerinnen (die selber an einer fairen Auslosung und Setzung interessiert sind) irgendwelche Einflussnahme auf die Setzung zu
unterstellen. Die Art und Weise wie im "stillen" Kämmerlein eine Setzung nach den Gruppenspielen vorgenommen wurde (ohne Beteiligung des OSR) ist sicherlich unglücklich. Sich nach einer Niederlage über Verschwörungstheorien auszulassen ist aber auch nicht der richtige Weg.
Auslosungspech und schlechte Tagesform waren sicherlich für das frühe
Ausscheiden von Balfoort und Beltermann verantwortlich. Eine Gruppenzweite (z.B.Beltermann) wird aber auch nächstes Jahr auf eine Gruppenerste treffen, sei sie auch noch so stark. Auch werden die Vorjahres-Dritten bestimmt nicht in der ersten Runde aufeinander treffen, wenn sie sich als Gruppenerste wieder qualifizieren. (z.B. Titgens + Schwickert Halbfinale 2004).
Die Spielerinn Titgens ist im Verein zur Zeit Nr. 5, Schwickert Nr. 1 - da kann man nicht unbedingt von gleich stark sprechen ?
Die Herren Auslosung wurde wegen eines Fehlers geändert - welche Dame
hat sich vor Ort beschwert ? Offensichtlich niemand.
Wer sich nur in einem Forum zu beschwert wird wohl keine maßgebliche Antwort erhalten - darüber sollte vor allem Gejammer über das eigene Schicksal nachgedacht werden ! offizielle Ansprechpartner sollten ja wohl zur Verfügung stehen.


Es gibt meines Wissens bei Westdeutschen Meisterschaften (und anderen) ein Setzungsprinzip, das vor Turnier -Beginn festgelegt wird. Nach diesem Schlüssel werden die Gruppenersten und -zweiten dem Tableau in der K.-O- Runde zugewiesen (z. B. Schlangenprinzip). Deshalb bin ich genau wie Du der Meinung, dass Beltermann gegen eine Gruppenerste spielen sollte.
Andrea Keil und ich haben in den Gruppen mit zwei Top-gesetzten Spielerinnen uns gegen diese durchgesetzt, wir wurden beide Gruppenerster. Demzufolge hätten wir auf dem Tableau diese Plätze einnehmen müssen, was jedoch nicht erfolgt ist.
Ein Setzungsprinzip-Prinzip ist bei den Seniorinnen Ü 40 für mich nicht mehr erkennbar; deshalb habe ich bei einem der Gremiumsmitglieder, Frau Lindner, nachgefragt. Die Antwort steht noch aus.
Was meiner Ansicht im Vorfeld ausgeschlossen werden sollte, ist ein Verlassen des Setzungsprinzips, weil den Gremiumsmitgliedern die Gruppenergebnisse nicht in den Kram passen. Diese Gruppenergebnisse sind schließlich durch die merkwürdige Zusammenstellung der Gruppen zustande gekommen und nicht dadurch, dass sich Spielerinnen eine Platzierung erkämpft haben, für die sie nicht vorgesehen waren.
Meine Vermutung ist, dass das vorher festgelegte Setzungsprinzip außer Kraft gesetzt wurde und Setzung sowie einzelne Spiele vom Gremium wilkürlich festgelegt wurden.
Gegen eine solche Willkür argumentieren ich: Wenn die Gremiumsmitglieder nicht an ihre Setzungskriterien gebunden sind, sind Manipulationen wie ich sie in dem hypothetischen Szenario geschildert habe ohne weiteres möglich.
Das ganze Dilemma hätte durch eine besonnene Gruppeneinteilung vermieden werden können: Es war ja gar nicht so unwahrscheinlich, dass Andrea und ich den Top-gesetzten Spielerinnen Probleme bereiten könnten. So hätten wir z.B. direkt den Gruppen von Titgens und Schwickert zugeteilt werden können; dann hätten die Anrather Spielerinnen die Möglichkeit gehabt, sich direkt gegen uns durchzusetzen und es hätte keine Willkür walten müssen, weil man mit den Gruppenergebnissen nicht zufrieden war.
So wie es gelaufen ist, ist es aber eine Tatsache, dass merkwürdige Gruppeneinteilung und die nach keinem erkennbaren Prinzip durchgeführte Einteilung der K. O.-Runde dazu geführt hat, dass die Anrather Spielerinnen gegen keine einzige Oberliga- oder Regionalliga Spielerin gespielt haben, bis sie sich in der Runde der letzten acht begegneten und eine von ihnen sicher im Halbfinale war. Ich glaube genauso wenig wie du, dass den beiden Spielerinnen daran gelegen ist, als 'Lobbyisten' zu gelten.
Ich bin sehr gespannt, ob und wie das Gremium sich äußern wird.
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