|
AW: problem bei der VH-Schnittabwehr
Erst einmal vorneweg: Es gibt 2 unterschiedliche Methoden auf der Vorhand abzuwehren.
1. Die Hacke:
Du triffst den Ball tangential und sehr sehr dünn, dann hast du eine riesige Verzögerung im Ball und ein Nachziehen ist für den Gegner sehr sehr schwer. Doch die "Hacke" ist sehr trainingsintensiv, denn wenn du schlecht stehst oder den Ball zu voll schlägt kommt bei dünnen Schwammstärken das Holz durch und das wars dann(fast kein Schnitt, zu langer Ball oder Netzball). Bei dicken Belägen <1,8mm segelt der Ball dann hinten über die Platte. Um so abzuwehren bedarf es einiger Übung vor allem im Stellungsspiel und der Beinarbeit.
2. Die geführte Abwehr
Diese Methode versuchen wir immer Abwehrneulingen nahezulegen, da sie in der Ausfürung einem Schupfball nahekommt: Mann wartet, bis man Ball ca. einen halben Meter vor sich hat und beginnt dann mit einer Art Löffelbewegung nach vorne. Wichtig dabei ist, dass man den Ball so lange wie möglich mit dem Schläger führt. Damit erreicht man zwar nicht einen riesigen Unterschnitt, aber der Ball kommt beim Gegner sicher auf die Platte. Der Vorteil bei dieser Technik liegt jedoch darin, dass man das Tempo des rückschlages aktiv steuern, und denn Ball besser platzieren kann. Bei beiden Abwehrvarianten ist es aber wichtig das Handgelenk und den Schläger locker zu lassen.
|