jetzt sammel mal die aussagen aller spieler ein, dass die heftigsten flatterbälle gegen noppen entstehen, wenn man den störspielern besonders viel spin auf die noppe gibt... und zwar besonders beim sidespin.
vll. ist nicht ganz klar, was ich vorher erklären wollte, da ich etwas an worten gespart hatte, nun also nochmal deutlicher ->
fast alle tt spieler spielen von klein auf immer gegen "normale" NI beläge und kennen dann nach jahren die flugbahnen in und auswendig. das gehirn weiß genau, wie der ball fliegen wird, wenn der gegner den ball mit nem bestimmten schlägerwinkel in ner bestimmten geschwindigkeit trifft, weil man weiß, wieviel tempo und welchen spin man ihm gegeben hat.
das menschliche auge nimmt nur 18 bilder pro sekunde wirklich wahr. damit man bei schnellen bewegungen dennoch keine probleme hat, alles "wahrzunehmen", simuliert das gehirn die bewegung anhand von erfahrungen und regeln mit und fügt die lücken der bewegung zu um die bewegung fürs gehirn als flüssig zu empfinden.
im tt spiel sieht es dann so aus, dass wir in wirklichkeit nur 18 mal ein neues bild des balles ins gehirn durch das auge bekommen... der rest der flugbahn wird aus unseren erfahrungswerten dazuberechnet.
und nun das problem: da die meisten tt spieler kaum gegen störnoppenspieler gespielt haben, fehlen ihnen einige informationen, denn wie bekannt ändert sich die rotation des balles beim auftreffen auf eine störnoppe im gegensatz zu einem NI belag nicht, wodurch praktisch entgegengesetzte flugbahnen entstehen. wenn man nun einen ball von einem störnoppenspieler gespielt bekommt, sieht das auge wieder die 18 bilder pro sekunde korrekt, aber das gehirn versucht den rest der flugbahn zu simulieren und da es die flugbahnen einer störnoppe noch nicht eingebrannt hat, sondern im ersten moment versucht, die flugbahn von einem NI belag zwischen den 18 bildern des balles pro sekunde, die wir sehen, sehen wir den ball immer an 2 verschiedenen stellen abwechselnd... erst den ball an der realen position, wie er durchs auge wahrgenommen wird und dann die simulation des balles, wie er von dem punkt aus weiterfliegen würde, wenn er die rotation von einem NI belag bei gleicher bewegung mitbekommen hätte.
daher ist es also "eigentlich" keine einbildung, dass wir den ball flattern sehen, sondern wir sehen es wirklich. und zwar ist es halt eine fehlreproduktion der realität, da ein teil des gehirns falsche informationen an den anderen tein weitergibt.
JA, GENAU DAS IST DER FLATTEREFFEKT!!
logisch ist es da natürlich, dass man genauso wie gegen NI beläge die flugbahnen der störnoppen lernen kann. wenn man oft genug gegen störnoppen spielt, lernt man schnell und wird bald keinen flattereffekt mehr wahrnehmen.