|
Ich verwende meist das Kontermodell. In einigen speziellen Fällen habe ich das Topspinmodell verwendet.
Damals ging es um ein Kind, dass besonders klein war, aber über viel Gefühl für Spin verfügte. Deshalb haben wir beidseitig mit Topspin begonnen, Erst nach einem Jahr sind wir auf Konter gewechselt. Dann war eben Beinarbeit und tischnahes Spiel dran. Aber prinzipiell schule ich nach dem Kontermodell.
Ab und zu gibt es eben Ausnahmen und das Topspinmodell hat auch seine Berechtigung in bestimmten Fällen. Ich würde aber sicher nie eine ganze Gruppe nach dem Topspinmodell ausbilden.
Konter sollte früh beherrscht werden, nur so läßt sich vernünftig Beinarbeit am Tisch trainieren.
@Trainercoach: Dies genau ist der Grund warum ich das Kontermodell für den Spitzenbereich als grundsätzlich geeigneter einstufe. Es ist zwar korrekt, dass man im Spitzentischtennis ganz offensichtlich eher Topspin benötigt als Konter, aber man muss tischnah ein hohes Tempo spielen können. Dies sollte man von Beginn an lernen. Ein Kind lernt auch erst krabbeln, dann gehen und dann rennen. Auch wenn es im späteren Leben nicht mehr krabbeln muss...
Ansonsten würde ich auch "Coach" nicht komplett zustimmen. Am Anfang der Ausbildung eines Spielers kann man schon eine Gruppe von Spielern mit einem der bekannten Modelle ausbilden. Gewisse Grundlagen müssen eben erst gelegt werden, bevor man ein individuelles Spielsystem ausbildet. Jedes Kind mag ein Indivuduum sein, aber man beginnt im Training mit der Phase des Grundlagentrainings. Gewisse Grundlagen braucht jeder, egel ob moderner Abweherer , Halbdistanzspieler oder tischnaher Angriffsspieler.
Geändert von Cheftrainer (01.01.2002 um 21:21 Uhr)
|