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Alt 24.12.2005, 13:28
Dornröschen Dornröschen ist offline
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AW: Wie geht es mit dem BTTV weiter?

@Bernd Beringer

Ich finde es gut, wenn zum Jahresende an dieser Stelle wieder zur Sachlichkeit zurückgekehrt wird. Vielen von Ihren Aussagen kann ich zustimmen.

Es ist wichtig und konstruktiv, dass Arbeitsgruppen gebildet wurden. Auch macht es keinen Sinn, dass diese AGs "öffentlich" arbeiten. Schön wäre es aber zu wissen, welche AGs es zu welchen Themen gibt, wie sind diese besetzt? Also nur Transparenz schaffen! Vileleicht kann man diesen AGs dann per E-Mail gezielt Anregungen weitergeben.

Bevor AGs an das Thema "Umsetzung" gehen, ist es notwendig, dass eine Strategie oder eine Linie oder klare Ziele (wie auch immer man das bezeichnen möchte) vorliegen. Und diese muss/müssen m.E. von der Verbandsspitze, den Funktionären und dem Verbandstrainer als erstes vorgegeben werden. Diese müssen sogar das Recht dazu haben, da sie später auch für die Ergebnisse gerade stehen müssen. Ohne solche Vorgaben laufen die AGs unkoordiniert los. Vorgaben an die AGs wie z.B. klare Aufgabenstellung, fest definierte Rahmenbedingungen, welche Ergebnisse werden erwartet etc. ermöglichen erst effizientes und effektives Arbeiten.

So muss u.a. klargestellt sein:
- will man künftig überhaupt noch Hochleistungssport betreiben?
- kann man sich das noch leisten oder wieviel ist man bereit zu investieren?
- was versteht man eigentlich noch unter Hochleistungssport?
- will man den Hochleisuntgssport eher zentral oder eher dezentral gestalten?
- welchen Stellenwert soll in Zukunft der Hochleistungssport gegenüber z.B. dem Breitenspoprt haben?
- ab welchem Punkt möchte die Verbandsspitze aktiv werden, für welche Bereiche sollen die Bezirke und Vereine zuständig sein?
- Je mehr sich der Verband von den Bezirken abgrenzt, umso mehr muss darüber nachgedacht werden, wie Zusammenarbeit und Kommunikation dann aussehen müssen, wie die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten aussehen sollen, ....
- usw.

Ich bin also der Meinung, dass zumindest das "Gerüst" oder der "Rahmen" stehen muss, bevor AGs an konkreten Themen weiterarbeiten. Sollte dies bereits der Fall sein, ist es o.k. (leider habe ich hierüber keine Kenntnis). Solch grundsätzliche Entscheidungen öffentlich darzustellen, hielte ich für hilfreich.

Weiter: Es kann nicht funktionieren, wenn z.B. auf Bezirksebene jeder macht was er möchte. Wenn jeder glaubt, er hätte die beste Lösung, kommt man nicht weiter. Dies wäre genauso, wenn in einem Unternehmen die Basis die Linie vorgibt. Die grundsätzliche Strategie muss von oben nach unten laufen, also von der Verbandsspitze vorgegeben werden. Das meine ich im übrigen mit "Handlungsfähigkeit" oder die "Zügel in der Hand halten". Anmerkung: dass das Präsidium grundsätzlich handlungsfähig ist, bezweifle ich ja nicht.

In diesem Sinne wünsche ich den Verantwortlichen im Verband viel Glück für 2006, aber auch Mut zum Risiko.
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