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Alt 31.12.2005, 14:02
christophtt christophtt ist offline
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AW: Oberliga Gruppe 2 Saison 05/06

Zitat:
Zitat von Reinhard R.
Na ja, ganz so ist es nicht. Auch ich habe lernen müssen, dass es gravierende Unterschiede gibt, ab wann der WTTV sozusagen "von selbst" eingreift und umstellt und ab wann ein Verein eine Umstellung beantragen kann.

Nach den am 22.8. beim WTTV (im Download noch erhältlich!) veröffentlichten Kriterien ist das meiste verständlich und nachvollziehbar, nur ein einem Punkt ist die Liste von Werner Almesberger vollkommen unsinnig (das habe ich ihm auch schon persönlich gesagt):
Wenn ein Verein das möchte, kann er bis zu einer Differenz von -6 (in Worten minus Sechs!!!!) sogar den schlechteren vor den besseren Spieler stellen.
Beispiel: Brett 3 spielt 10:7, Brett 4 spielt 7:10 -> eine Umstellung ist mit Antrag des Vereins möglich.

D. h., im Klartext: Bis zu dieser Differenz ist es völlig egal, wer umgestellt wird und wer nicht, die Ergebnisse werden praktisch als "gleich" gesehen.

Konkrete Beispiele gefällig:
TTC BW Datteln (Landesliga 3)
Auf Antrag des Vereins wird die Nr. 2 Bergmann (oben 4:18) mit dem schon in der Mitte überforderten Hecht (6:12) getauscht!!!!!!!!

TTV Metelen (Oberliga 1): Der junge Tim Robert hat unten 12:3 gespielt und soll in die Mitte. Dort hat die Nr. 3 Fislage 10:11 gespielt, die Nr. 4 Bothe 5:8.
Nun sollte man meinen, dann würde nun Bothe nach unten gesetzt?
Weit gefehlt! Auf Antrag des Vereins spielt nun Heiko Fislage an 5.

Siegfried Osterath (Oberliga 2):
Kopittke 14:1 unten muß in die Mitte. Nach unten kommt jedoch nicht der schlechter spielende Loeper (6:7 mitte) sondern, auf Antrag des Vereins, der bessere Breiter (10:8 mitte).

Das sind nur drei Beispiele, die zeigen, dass der WTTV solche Ergebnisunterschiede nicht als relevant ansieht und soweit wie eben möglich, den anstragstellenden Vereinen entgegenkommen will.

So, nun macht was draus.

Einen guten Rutsch wünscht Euch

Reinhard R.


Zum Fall Osterrath:
Man kann nicht anhand der Bilanzen sagen, dass Breiten besser ist als Loeper, beide haben in etwa ausgeglichen gespielt und die Differenz von drei Spielen ist wirklich nicht groß. Solche Unterschiede können auch durch glückliche Umstände zustande kommen, zum Beispiel durch knappe Spiele im fünften Satz oder einfach nur dadurch, dass man auch im selben Paarkreuz nicht zwangsläufig gegen die selben Spieler spielt, manchmal spielt man ein Spiel nicht mit, der andere schon und manchmal kommt es nicht zu den Einzeln aus der zweiten Runde.
Dasselbe gilt übrigens auch für Metelen.
Zu Datteln: Der Spieler aus der Mitte hat zwar negativ gespielt, aber seine Bilanz ist um 8 Spiele besser als die des Spielers aus dem oberen Paarkreuz. Ich meinte, es würde der Grundsatz gelten, dass man ab einer Differenz von 7 umstellen darf und ab 14 muss umgestellt werden. Also, die Nummer 3 hat zwar schlecht gespielt, die Nummer 2 aber vielleicht noch schlechter.
Im übrigen wäre es wirklich wünschenswert, möglichst einheitliche Regeln bzgl. der Umstellungen zu schaffen und im Rahmen dieser Regeln kann es doch nicht verkehrt sein, die Mannschaften taktisch aufzustellen. Durch die Einschränkungen mittels der Regeln wird ja in etwa gewährleistet, dass die Mannschaften nach Stärke aufgestellt werden. In bestimmten Härtefällen dürfen die Vereine halt selber wählen, sind ja dann für alle die gleichen Vorraussetzungen und jeder guckt, was er daraus macht.
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