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Alt 31.12.2005, 19:36
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klugscheisser klugscheisser ist offline
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AW: Training und Umgang mit AD(H)S-Kindern

Zitat:
Zitat von Thomas-G
ich habe noch nie was von ritalin gehört und gleich mal gegoogelt...

ihr wollt doch jetzt nicht etwa die kinder damit einfach vollpumpen????? wir sind doch tt-trainer und keine ärzte!!!!!!!!!!

vielleicht hab ich das falsch verstanden, aber kann man sowas nicht den eltern und vor allem den verantwortlichen ärzten überlassen??

sorgen wir doch dafür, dass die kinder ihren bewegungsdrang ausreichend stillen und spass dabei haben...

grüsse

Das deckt sich mit meiner Meinung, ich bin gegen Medikamenteneinnahme. Aber: ich bin die Kinder nach 90 Minuten wieder los, die Eltern und Lehrer nicht. Und wenn es tatsächlich hilft, dass die Kinder zumindets in der Schule wieder leistungsfähigER werden und damit aus dem Versager-Kraislauf herauskommen, sollte man es auch nicht verteufeln, sondern die Entscheidung den Eltern und Ärzten überlassen.

Ich selbst werde niemals zur Ritalin-Kur raten, aber ich wollte hier Meinungen zu diesem Thema hören. Der Google-Text ist ja auch in anderen Foren verfügbar, der Tenor geht eigentlich dahin, dass es in einigen Fällen segensreich sein kann, in anderen wieder nicht. Zu der merkwürdigen Wirkung: eine Mutter verpasst ihrem Sohn abends Kaffeee oder Cola, damit er einschlafen kann.

Mich würde vor allem interessieren, ob der Einstieg in Ritalin zu einer lebenslangen Abhängigkeit führt oder ob man es -irgendwann nach der Pubertät- ohne gravierende Enzugserscheinungen wieder absetzen kann.

Vielleicht ist ja hier ein Fachmann bzw eine Fachfrau im Forum, oder, was Gold wert wäre, ein selbst Betroffener oder ein Elternteil
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Große Leuchten (Sonnen) brennen schnell und sehr hell, aber meist nicht sehr lange (ein paar mio Jahre). Zum Glück bin ich nur ein kleines Licht
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