Zitat:
Original geschrieben von Ino
Es gibt überall Materialentwicklungen. Auch die Fußballschuhe und Bälle sind weiterentwickelt und schneller gewortden. Bei uns sind die Auswirkungen natürlich stärker. Aber man kann doch das Rad nicht zurückdrehen (auch wenn ich den Fußball früher attraktiver fand, das ist der Lauf der Zeit). Genauso bei uns.
Wenn man wirklich etwas hätte tun wollen, hätte man die Neuentwicklung der Beläge Einschränken müssen, die den Effekt des 40-er Balles wieder kompensieren. Da hätte man ansetzen müssen, nicht an bestehenden Praktiken, die für viele Spieler inzwischen zu Ihrem Spiel gehören.
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Ino,
Gegen sinnvolle Materialentwicklungen hat niemand etwas. Ich habe aber etwas gegen Entwicklungen, die die Sportart im Prinzip nicht weiterbringen sondern nur Geldquellen für die Sportartikelindustrie erschliessen.
Schau dir mal einen Versandhandelkatalog aus dem Jahr 1970 und von heute an und bewerte mal die Vielfalt der Hölzer und Beläge. Ist das Spiel heute wirklich um diese Vielfalt besser geworden?
Im Tennis wurde so etwas einmal im Ansatz versucht ( Stege zwischen die Bespannung geklemmt ). Diesem Versuch wurde von Seiten des Verbands ganz schnell ein Riegel vorgeschoben.
Tennis ist trotzdem heute um Klassen besser als zu Zeiten eines Wilhelm Bungert und Christian Kuhnke. Der Grund: Die athletische "Vorbildung" der Spielerinnen und Spieler.
Im Tischtennis mag das in der Spitze ebenfalls gelten, aber im unteren Bereich mit Sicherheit nicht, sonst könnte ein Spieler wie Frank Müller nicht so auftreten.
Ich bin mir auch darüber klar, daß man die Fehlentwicklungen im TT nicht oder nur schwer zurückstutzen kann und im Bezug auf manche Materialien tut das wirklich weh. Leider ist die Industrielobby zu stark.