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Zitat von Strelzow
Weikert guter Jurist? Hat der nicht vor Jahren in Sachen "Ausländerspielberechtigung" alle Prozesse, in denen er den DTTB vertreten hat kläglich verloren - trotz der Warnung von Fachleuten, die diese Ergebnisse vorhersagten?
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Jein.
1. Man kann Prozesse auch als guter Jurist verlieren.
2. Es ist z. B. denkbar, dass auch Thomas Weikert anderer Auffassung war, aber ein Gremium des DTTB beschlossen hatte, es auf eine Klage ankommen zu lassen. Ist leider bei demokratischen Gremien manchmal so. Das führt uns zu
3. Die offizielle Ansicht des Juristen ist ja nicht immer seine persönliche. Ein Beispiel: Ich weiß zufällig, dass vor vielen vielen vielen Jahren mal das Sportgericht des DTTB eine Entscheidung bzgl. Ausländerstatus pro Sportler (ich meine es war der leider viel zu früh verstorbene A. Grubba) entschieden hatte. Das Sportgericht war damals wohl von juristischen Fachzeitschriften sogar für das Urteil gelobt worden. Aber das Bundesgericht des DTTB hat das Urteil dann aufgehoben (das ist wie bei Ärzten auch: drei Juristen - vier verschiedene Meinungen). Wenn dann jemand vor ein ordentliches Gericht geht, muss der Vertreter des DTTB logischerweise das Urteil des Bundesgerichtes (als letzte Instanz des DTTB) vertreten.