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Langnoppe und Angriff? Vergiss es! In meinem Verein versuchen es einige und schlenkern mit Ihren Armen, das man sich fürchtet, sie könnten sich ständig ein oder zwei Gelenke raushauen. Mein Tipp: versuch es mit einer kurzen Angriffsnoppe.
Der Störeffekt ist zwar geringer, trotzdem kannst du deine Gegner (va. beim Aufschlag) ziemlich durcheinander bringen. Vor allem aber: Du kanst wunderbar damit angreifen. Ich selbst bin auf meiner Rückhand von Tackifiere (1,7mm; Offensiv-Holz) auf TSP Spin Pips umgestiegen. Der Grund: Ich kann mit der Rückhand gut schupfen, aber den Gegner nicht nach hinten drücken. Deshalb nageln mich die Gegner auf der Rückhand fest, die ich umlaufen muss, wenn ich aktiv punkten will.
Ich habe nach einer bitteren Niederlage lange darüber nachgedacht, welches material mir dabei hilft und bis auf kurze, schnelle Noppen gestoßen, weil:
geringe Schittanfälligkeit, d.h. ich kann stark unterschnittene Bälle auf meine RH agressiv nehmen oder per Scvhupf sehr kontrolliert platzieren
Topspins auf meine RH lassen sich mit hohem Tempo zurückblocken (bei langsamen Topspins geht der Ball jedoch schnell ins Netz, weil er beim Noppenbelag nicht mehr hoch absringt, muss man sich wirklich dran gewöhnen!)
Mittelhohe Bälle können relativ leicht sehr hart geschlagen werden, auch dann wenn sie viel Schnitt haben.
Der Wechsel (Anschlag) von Backside (viel Schnitt) auf Noppe (weniger Schnitt) bereitet den Gegnern immer wiider Probleme.
P.S. Vom Tempo her gleicht der TSP-Belag (1,7mm) meinem Catapult (1,9mm), den ich auf VH spiele.
So long
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