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Alt 04.01.2006, 15:53
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spirit222 spirit222 ist offline
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Post Taktik Stunde

Taktische Hinweise

Nach mehreren 10.000 Testsätzen (dabei sind sicher einige 100 virtuelle Bälle kaputt gegangen) mit der neuen Software bin ich auch noch nicht 100% schlau was nun die richtige Taktik ist, es gilt aber wohl folgendes:

Als Anfänger muss ich nicht Mental und Kondition trainieren, beides gute Werte nützt nix, wenn ich kein Tischtennis spielen kann (logisch : man stelle sich den Iron Man Teilnehmer, der cool wie ein Eisberg ist, aber eben noch nie TT gespielt hat : da wird dann auch nix draus selbst gegen den schlechtesten im Verein) . Wenn aber zwei gleich gute, bessere Spieler aufeinandertreffen, dann hilft es was. Also nicht zu viele Punkte am Anfang dahin geben.

Nur mit Aufschlag 8 oder Schupfen 8 kann man nicht gegen Spieler gewinnen die gut in Angriff und Abwehr sind, wenn man selber dort nur niedrige Werte hat. Anders sieht es aus wenn man gute Aufschläge und (!) einen fiesen Schmetterangriff drauf hat – die Mischung machts – gut sind auch Schupfer die beide Abwehrarten (Spin und Schmetterball) prächtig beherrschen und dann noch den Lange Noppen benutzen um öfter in Schupfduelle zu kommen. Andere Kombinationen mag sich jeder ausdenken. Klar : ideal ist man mit Werten überall auf 7 oder 8 : aber das geht eben nicht...

Man bedenke auch : um eine Eigenschaft von 5 auf 6 zu steigern braucht es im Schnitt 2 Spieleinsätze, von 7 auf 8 aber schon 3 Spiele, von 8 auf 9 übrigens 7 Spiele (je höher je schwieriger : auch eine Umstellung)

Während man in den alten Versionen des Spieles mit folgender Aufteilung
Spin 10, Schmetterball 1, Angriff 1, Abwehr 1 ------- (13 P. gesamt)
gegen einen Spieler mit 4:1:4:4 Aufteilung immer besser dastand -- (13. P. gesamt)
(Grund : Angriff 10+1 Bonus gegen 4+4 Bonus, also 11:8, Abwehr genauso)
sieht es jetzt anders aus:

die grosse Differenz zwischen den technischen (Spin, Schm.) und spielerischen (Angr., Abwehr) Eigenschaften führt zu einem Malus (ja das ist gemein, aber vielleicht sogar realistischer), man sollte das also nicht zu sehr auseinandergleiten lassen

Das heisst aber nicht, dass man überall 3:3:3:3 haben sollte, den man bedenke, dass man den Angriff immer mit der grösseren technischen Fertigkeit durchführt, also ist es schon sinnvoll eine der beiden über die andere zu stellen, es sei denn man will sich mehr auf Abwehr einstellen, da kann man ja nicht wissen mit was der Andere angreift und muss folglich eher beides eher gleichmässig – aber mit dem Abwehrwert gemeinsam (!)– nach oben entwickeln.... jaja es ist nicht so einfach.

Hier noch ein Psycho-Tipp : die meisten wollen lieber „Spin“ als „Schmetterball“ trainieren. Ist aber eigentlich ja nur ein Name – man hätte es beides auch Vorhand und Rückhand nennen können (na ja dann hätte es auch Vorlieben gegeben...) – aber das kann man nutzen!

Auch an den Assen habe ich herumgearbeitet : war früher jede 20 Angabe ein Punkt (egal wie gut man darin war) ist das jetzt nur jede 40 ste (Kantenbälle o.ä.). Zusätzlich konnte und kann man natürlich Asse durch die Qualität der Aufschläge machen (das waren die meisten). Das konnte aber früher der Gegner durch gleichwertiges Schupfen wettmachen, z.B. war ein Aufschläger mit 6 Aufschlag durch einen Schupfer mit 6 Punkten total kaltgestellt. Das ist jetzt nicht mehr so, es kommen in dem obigen Fall immer noch genug gefährliche Aufschläge durch, aber die Menge nimmt eben ab je nachdem wie gut der Gegner schupfen kann.

Zu den Schlägern : ich denke dass die normalen NI Schläger zu 90% am Besten gehen, es gibt nur bestimmt Entwicklungen des Spielers wo die Vorteile der anderen deren Nachteile kompensieren – nur das allzu häufige Wechseln sollte man unterlassen.

Ups und im alten Spiel hatte der Heimspieler immer den ersten Aufschlag (in jedem Satz), das ist jetzt auch angepasst (wenn man mal 500 Sätze sieht und analysiert, wo immer nur einer den ersten Aufschlag hat, merkt man was das für ein Vorteil ist - war mir gar nicht so klar.)

So jetzt Schluss sonst wird noch ein Buch draus.

Wer jetzt ratlos ist, sei getröstet : am Ende spielt auch das Glück eine Rolle


Der Analyst
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