Zitat:
Original geschrieben von Flugente
Angenommen ein Schlägerwechsel ist Satzeweise erlaubt. Was würdest Du dazu sagen, wenn Dein Gegner den ersten Satz auf der Rückhand mit einem Anti und auf der Vorhand mit Kurznoppe spielt.
Zweiter Satz: Gegner tauscht den Schläger und spielt langer Noppe auf der Rückhand und Noppen-Innen-Belag auf der Vorhand.
Dritter Satz: Gegner tauscht den Schläger und spielt mit zwei Backside-Belägen.
ev. vierter Satz: Gegner tauscht den Schläger und spielt Vorhand eine lange Noppe und Rückhand einen Backside Belag.
ev. fünfter Satz: Gegner tauscht den Schläger und spielt Vorhand Anti und Rückhand Kurznoppe.
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Den Sinn von einem Vorgehen wie in deinem Beispiel sehe ich auch nicht.
Andererseits: erschrecken würde mich soetwas auch nicht (ich habe ja auch für 'zwischen den Sätzen' gestimmt.). Ich fänd's wohl wirklich interessant.
Praxisnäher ist aber:
Ich habe z.B. zwei Mannschaftskameraden, die spielen auf der Rückhand manchmal recht lange Noppen, manchmal Anti.
Das suchen sie sich halt je nach Gegner aus.
Früher haben sie dann im Spiel manchmal 1 mal, höchstens 2 mal gewechselt.
Sowas bringt doch Farbe (oder eben 'Buntheit' ins Spiel).
Heute muß die Entscheidung vorher fallen.
:-(
Oder: Jemand (ein Backside-Spieler) kann sehr aggressiv mit schwammlosen Kurznoppen spielen, wenn der Gegner ihm zumindest hin und wieder einen Unterschnittball 'schenkt'.
Sowas kann zum Spielgewinn führen. Weil sowas aber vorher nicht richtig abschätzbar ist (schafft es der Gegner in der Kreisliga Dauerspin zu spielen?), entscheidet er sich doch stets 'nur langweilig' für seine Backside-Schläger. Er hätte es aber gern mal probiert mit den Noppen. Aber im Punktspiel...
Ich finde, da ist dann auch 'Farbe' verloren gegangen.
Das sind halt zwei bzw. drei aktuelle Beispiele aus meiner Praxis.
Jens