Thema: Penholder
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Alt 08.01.2006, 09:02
Ludwig Ludwig ist offline
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Ludwig ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Penholder

Ich bevorzuge den japanischen Penholder-Griff, da ich dabei ein sichereres Gefühl habe (habe auch schon mit der chinesischen Variante gespielt und auch einen solchen Schläger immer noch: Joola K5). Bei meinem Holz Butterfly Laputha kann ich auch auf der Rückseite einen Belag habe, der Rückhand-Topspin geht damit fast besser als mit einem chinesischen Penholderholz. Derzeit spiele ich allerdings mehr mit dem Cypress und nur einem Belag. Die Rückhandseite ist bei mir in der traditionellen Griffweise ohne Rückhandbelag bei Schupf und Block sehr stark, es fehlt nur der Topspin. Die einseitige Variante bevorzuge ich derzeit, um mich zum laufen zu bringen, gleichzeitig versuche ich mehr in die Halbdistanz zu gehen. Dabei bin ich nicht ganz so gut, habe aber mehr Spaß und einen besseren Trainingseffekt. Alternativ benutze ich auf der Rückhand eine lange Noppe ohne Schwamm und spiele "moderne Abwehr", das kann ich aber noch schlechter. Am besten spiele ich mit Penholder dicht am Tisch, Kurznoppen auf der Vorhand und einen dünnen Noppeninnenbelag auf der Rückseite für den Rückhandtop, das alles in der Kreisklasse. Diese Aufzählung nur, damit du siehst, wie seltsam man spielen kann, wenn man nur so zum Spaß mitspielt. Falls du Erfolg willst, lass dein Spiel von einem Trainer analysieren und dir eine Spielweise vorgeben, bei der du dann unverändert bleibst. Alle Rumspielereien schaden in der Regel nur der maximalen Leistung. Falls du Spaß haben willst, probier einfach alles mal aus.
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