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AW: Austragungsort und Modus von TT-Events wie die Pokalendrunde, was macht Sinn?
Das Fehlen von Timo Boll, Michael Maze und J.O. Waldner sollte nicht als Entschuldigung für eine schwache Kulisse herhalten. Ein Zugpferd kann sich auch verletzen, dadurch sollte nicht das ganze Konzept umfallen.
Den Meinungen über den Austragungsort schließe ich mich an. Beispiel: In Nürnberg könnte ich mir eine vierstellige Zuschauerzahl gut vorstellen, das deuten bereits die Besucher bei Zweitligaspielen in der Region an (Herren Hilpoltstein, Damen Altdorf, Röthenbach).
Den Modus finde ich zu wenig transparent. Vielleicht sollte man das Prinzip "Ligapokal" aufgeben und sich mehr zu einem "echten" DTTB-Pokal entwickeln.
Welches Prinzip erwartet man spontan von einem "Pokal"? KO-System, Mannschaften aus verschiedenen Spielklassen und ein echtes Finale. Man könnte den Pokal auch für Amateurmannschaften öffnen, und zwar über die Qualifikation beim Amateurpokal, z.B. Bezirksebene -> Landesebene -> Regionalebene. Dann bleiben eine begrenzte Anzahl von qualifizierten Amateurmannschaften hauptsächlich aus den Regionalligen, die sich mit den Profis messen können. Die jeweils unterklassige Mannschaft hat Heimrecht, aus Kostengründen zumindest nach Nord und Süd getrennt.
Die Erstligisten könnten in der 1. Runde Freilos haben. Der Sieger bekommt einen Startplatz im ETTU-Pokal. Das System sollte so gestaltet werden, dass die Termine für die Mannschaften insgesamt stabil bleiben.
Vorteil:
Der Pokal hat im Amateurbereich auch einen niedrigen Stellenwert. Logisch, dass sich dieses Image auf das Interesse am Profipokal überträgt. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe und überbrückt die Gräben vom Amateur- zum Profibereich.
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