Guude, hier meine Testergebnisse:
Holz: Stiga Allround Classic WRB, VH Innova UL, Rückhand Palio OX
Ich den Palio bis jetzt erst im 5x Training spielen können. Zu Beginn bin ich erstmal ganz gut mit dem Palio zurechtgekommen. Die Bälle fielen auf des Geners Seite wieder unerwartet früh runter und es sind auch ziemlich eklige Schnittwechsel aufgetreten. In der langen Abwehr sind mir die Bälle aber ziemlich oft hinten rausgeflogen. Ähnlich hat es sich beim Blockspiel am Tisch verhalten. Flatterbälle konnte ich zum Anfang auch nicht so gut produzieren (wenn man das überhaupt beeinflussen kann

)
Danach bin ich wieder auf den guten alten F837 P 2000 gewechselt. Erstes Fazit: Der Friendship is ekliger.
Die oben beschriebenen Nachteile habe ich auf eine geringe Kontrolle des Palio geschoben. Aber daran liegt es nicht. Mit dem Belag muß viel und oft trainiert werden. Mittlerweile funktioniert die lange Abwehr saugut, die Bälle kommen schön flach über das Netz getrudelt und es ist auch ordentlich Unterschnitt drin. "Schlechte" Angreifer können max. 2-3 Topspins ziehen und dann ist schluss. Auch der Druckschupf funktiniert mittlerweile ganz gut, die Bälle lassen sich schön auf die Ecken oder kurz hinters Netz oder auf den Bauch (

) des Gegners setzen. Nur der Flattereffekt wie beim F837 P2000 ist (leider) nicht so stark.
Den größten Vorteil im Palio sehe ich in den Möglichkeiten, das Spiel aktiv zu gestalten. Auf Unterschnitt des Gegners läßt sich wunderbar topspinartig anziehen. Es lassen sich durchaus auch mehrere Serien von Angriffsschlägen produzieren. Ebenfalls genial ist der "Kernschuss" mit dem Palio, der zu 90 % für den Gegner unerreichbar ist.
Neues Fazit. Palio und F837 P 2000 sind m. E. etwa gleich eklige Beläge mit unterschiedlichen Ekelschwerpunkten.
Also: Immer schön trainineren mit dem Palio und dann klappts auch
Gruss, IM