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Yasaka Mark V XS
Testbericht: Yasaka Mark V XS
So, ich hab die Beläge jetzt 4x, ungeklebt, gespielt, hier sind meine ersten Eindrücke, um das ganze zu vereinfachen vergleiche ich ihn mit den Mark V:
Yasaka Mark V XS
Schwammhärte:
Der Schwamm ist identisch mit dem des Mark V, also ca. 48°.
Obergummihärte:
Etwas weicher als der des Mark V, sagen wir wenn die des Mark V medium ist, ist die des XS soft(+) bis medium(-). Komischerweise hab ich aber irgendwie nicht das Gefühl das das Obergummi elastischer ist gegenüber Mark V, was ja eigentlich wegen des weicheren Obergummis so sein sollte, dieser Eindruck kann aber täuschen weil, ich ersten den Belag noch nicht richtig eingespielt habe und zweitens die Halle jedes Mal scheiße kalt wahr.
Gewicht:
Yasaka Mark V XS OVP in max, von jeweils ca. 20 Stück wogen die roten 82-91g und die schwarzen 84-92g, die meisten lagen zwischen 84-86g, die Beläge sind auf 17,3x17,3mm zugeschnitten gewesen, die gesamten Verpackungsmaterialien wogen 23g.
Spielverhalten:
Material: Stiga Offensive Wood, V/RH Yasaka Mark V XS max (leichte Selektierung)
(Gespielt hab ich erstmal ungeklebt um zu schauen, ob der Belag nach den Verbot des Kleben was taugt => tut er aber leider nicht, vom Spin zwar absolut genial, doch ich würde mir ein bisschen mehr Katapult wünschen)
Das weiche Obergummi führt dazu das der Ballkontakt etwas länger, der Spin deutlich besser und der Absprungwinkel etwas höher ist als beim Normalen Mark V, bei unterer bis mittel/hoher Beschleunigung bietet das Obergummi auch einen Tick mehr Katapult bei Beschleunigungen in wirklich hohen bis Endschlagbereich wird der Belag leider deutlich indirekter, weil der Ball sich spürbar in Obergummi vergräbt, wobei der harte Schwamm da aber noch einiges rettet, ich hoffe im geklebten Zustand wird sich durch den zusätzlich Katapultes des Schwammes das ganze wieder direkter, es gibt bestimmt allerdings welche die den letzten Punkt eher positiv sehen könnten, weil der etwas längere Ballkontakt bei hohen Geschwindigkeiten auch etwas mehr Kontrolle bietet, weil mein Holz jedoch sehr elastisch ist, kommt das bei mir gar nicht gut und ich hab’s lieber direkter. Insgesamt muss ich jedoch sagen das sich diese Indirektheit bei geraden Schlägen wie Konter, Schuss, aggressiver Block und Flip stärker bemerkbar macht, als bei Spin Schlägen, wobei ich finde das beim Flip ich diesen etwas längern Ballkontakt eher mag, er ermöglicht mir hier tatsächlich eine höhere Trefferquote bei schneller geschlagenen Flips. Bei Topspins merkt man diese Indirektheit wirklich erst im ganz hohen Geschwindigkeitsbereich wo es dann wirklich einfach an ein bisschen speed fehlt, ansonsten sind Topspins und Gegentopspins die absolute Stärke dieses Belages, alle Topspins erreichen schnell hohe Geschwindigkeiten und wirklich sehr sehr viel Spin, sind aber gleichzeitig wirklich sehr sicher und unglaublich kontrolliert zu spielen, nicht so wie z.B. die Hurricane’s die auch super schnell und schnittig, aber dafür relativ anspruchsvoll zu spielen sind, was den Topspin auf starken Unterschnitt angeht, wird’s leider schon wieder etwas schwieriger, so variabel ist er dann doch nicht, da macht sich der harte Schwamm doch negativ bemerkbar, jedoch ist das Problem mit ein bisschen Kleber ja deutlich zu reduzieren denke ich.
Ich hoffe für diejenigen die der Belag ein wenig interessiert, ist mein Beitrag hier eine kleine Hilfe gewesen, ansonsten einfach noch mal Nachfragen, ab morgen wird der Belag jedoch nur noch frisch geklebt gespielt.
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