Anlass meiner Äußerung ist die Tatsache, dass die Mannschaft, in der ich spiele, nach Intervention eines Konkurrenten kurz vor Beginn der Rückrunde noch umgestellt wurde. Wir hatten keine neue Meldung gemacht, und so war auch die unveränderte Aufstellung auf der Kreishomepage veröffentlicht worden, was wir (irrtümlich) als Genehmigung durch den Staffelleiter verstanden hatten.
Ich muss dazu klarstellen, dass die Umstellung sportlich gerechtfertigt, eigentlich sogar zwingend geboten war. Es standen "oben 5:15" gegen "mitte 14:3". Kann man nicht diskutieren.
Was mich nur verwundert, und insofern fühle ich mich auch im fünften Jahr noch ziemlich neu hier im WTTV, ist die Tatsache, dass es reiner Zufall zu sein scheint, dass jemand aufmerksam wird und tätig wird.
Ich weiß nicht, was sich der Staffelleiter dachte, ob er großzügig sein wollte oder einfach nachlässig war. Ich weiß natürlich, was der Konkurrent dachte...
Nun meine Frage:
- Haben wir eigentlich ein vernünftiges Regelwerk, welches also dem Staffelleiter faire und überprüfbare Kriterien zur Hand gibt, nach denen er umstellen soll?
- Wird dieses auch einigermaßen konsequent umgesetzt?
Ich befürchte, die Antwort ist zweimal nein. Wenn das stimmt, was ich so höre, hat jeder Staffelleiter seine eigenen Kriterien. Und setzt sie vermutlich nach Laune und Sympathie ein, selbst wenn sich das die meisten von ihnen vermutlich selbst nicht eingestehen.
Hiervon bin ich insgesamt ein bisschen enttäuscht. Man könnte das Thema noch auf die Frage mannschaftsübergreifender Mannschafts-Umstellungen durch die Staffelleiter erweitern, aber das schenke ich mir hier. Ich möchte vielmehr darauf hinweisen, dass diese Laxheit des Verbandes größere Vereine bevorzugt, die mit Aufstellungstaktik und geschicktem Einsatz von Ersatzspielern ziemlich viele Möglichkeiten haben.
Bin ich der einzige, der das so sieht, und den es stört?