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Alt 16.01.2002, 08:07
Thorsten Kleinert Thorsten Kleinert ist offline
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Re: TTFC

Zitat:
Original geschrieben von Jessica Goebel
@Alle TT- News Chatter

Also ich möchte doch mal diesem Wirrwar endlich mal ein Ende setzen , denn schließlich steht in den Tageszeitungen auch sehr viel unwissen .....
Am 19.12.2001 musste der Altmanager des TTFC Hans -Jürgen Junker eine 2.Jahreshauptversammlung für das Jahr 2000 abhalten , in dieser Versammlung hat der ewige Kontrahent und Vorstandsnörgler W.R. Kienast Stimmenhoheit erhalten , dem zufolge wurde er dann 1. Vositzender des Bundesliga Klubs TTFC Burgwedel ....
Dieser Verantwortungsvollen Aufgabe , entzieht er sich aus meiner Sicht dadurch , indem er nicht bereit ist diese Verantwortung zu tragen ...
Obwohl der von anwesenden Breitensportlern abgewählte HJJ
auch noch nach Wahlgang sich anbot eine fehlende Differrenz Summe für das Spieljahr 2001/2002 zu beschaffen , lehnte der neue Vorstand bestehend auss w.R Kienast und dem allen bekannten Pingpongpapstes aus Eitelkeit ab

Bis hierhin, bis auf die Sache mit der Eitelkeit, damit hat die ganze Sache überhaupt nichts zu tun, richtig dargestellt. Mal abgesehen von den persönlichen Bewertungen der genannten Personen.


... Denn der PPP wurde von der ganzen 1.Damenmannschaft als Nachfolger von HJJ nicht toloriert..

Da ich als Sportwart gewählt wurde und ein Managerposten im TTFC nicht vorgesehen ist, sah und sehe ich mich auch nicht als Nachfolger von HJJ, sondern als Nachfolger von Michael Junker.

Zu euer aller Kenntnis , hat die komplette 1.Damenmannschaft HJJ immer das vollste Vertrauen geschenkt, und wurde zum Großteil prompt bezahlt ...
Als dann am 03.01.2002 der Rest " meiner" Mannschaft aus ihren Ländern in Hannover eintrafen , um den nichtabstieg des TTFC zu verhindern , wurden sie mit mir noch am gleichen Abend vor nackte Tatsachen gestellt ...
Denn noch vom Flughafen fuhr die gesammte Manschaft dann in die Turnhalle , um mal mit dem völlig neuen Vorstand zu sprechen. Dieser neue Vorstand hatte es bis dato noch nichteinmal geschafft , die Spielerinnen zu informieren ,das sie im Grunde genommen überflüssig nach Deutschland gekommen seien .

Wie bekannt ist, funktioniert ein D2-Handy nicht in Russland und auch die Festnetzverbindung nach Rumänien war nicht möglich. Von China ganz zu schweigen. Wie ich hörte hast auch Du, Jessica Göbel entgegen Deiner Aussage, keinen Kontakt zu den Spielerinnen gehabt, was Du uns gegenüber behauptest hast.

denn der neue Vorstand sagte dann direkt im 1.Gespräch das sie momentan keine Zahlungen leisten können , aber sie trotz alledem bis zum Saisonende in der 1.Bundesliga spielen wollen . Die Spielerinnen Michaela Georgescu und Irina Kothikina waren ohne jegliches Kleingeld nach Deutschland eingereist , auf die Frage hin wie sie jetzt ihre Verpflegung finanzieren sollen , konnte der neue Vorstand nur sagen das sie aus ihrem eigenen Portmonaie kein Hilfe geben , noch nichteinmal 50 Euro....
Den besten Vorschlag machte ja dann der bekannte PPP der Vorschlug das die spielerrinnen doch zum Arbeitsamt gehen sollten, um dort nach Geld zu betteln....

Der Vorschlag war nicht, beim Arbeitsamt zu betteln, sondern das persönliche Recht auf Erfüllung des Vertrages beim Arbeitsamt geltend zu machen, für den Fall, daß der Verein in ein Insolvenzverfahren geht. Ein normaler Vorgang in Deutschland. Dies wird grundsätzlich mit den Profis jeglicher Sportart so abgewickelt. Es ist ein gesetzlicher Anspruch. Natürlich nur wenn die Profis offiziell in Deutschland gemeldet sind und die Steuern abgeführt werden.


Die Tatsache war ja das sie ohne jegliche Mittel in Deutschland waren , und nicht mehr wussten wie sie die nächsten Wochen und Monate überleben sollen...
Noch in dieser Sitzung bot Hans-Jürgen Junker dem neuen Vorstand an ,durch tägliche Sponsorensuche das fehlende Geld einzuholen, doch auch das wurde abgelehnt , undzwar mit der Begründung sie wollten nicht das HJJ sich mit dem Managerposten schmückt , da er diesen ja in der Jahreshauptversammlung verloren hatte ... Ich persönlich finde diese Denke unglaublich , denn sie haben über Existenzen entschieden , und mit welcher leichtfertigkeit sie entschieden haben ,ist für mich schon sehr skrupellos ....Ausserdem boten alle Spielerinnen dem neuen Vorstand an, die Saison bis 15.02.2002 quasi für nichts zu spielen , nur weil wir dem Verein helfen wollten , und auch der Öffentlichkeit beweisen wollten , das wir noch Sportler mit charakter sind ..

Tatsächlich boten die Spielerinnen an bis zum 09.02.2002 erstmal ohne Bezahlung zu spielen. Von einem Verzicht ihrer Forderungen
gegenüber dem Verein kann aber nicht die Rede sein, sonst hätten wir die Verträge ja sofort ändern können.



Der Vostand zeigte sich überglücklich mit diesere entscheidung denn sie wollten nicht auch noch die Kosten eines Mannschaftsrückzugs tragen ....

Das ist richtig.

Die Spielerrinnen fuhren dann mehr traurig als recht in das Hause Junker zurück , wo sie immer noch ohne jegliche Unkosten wie zum Beispiel Miete wohnten.Am Freitag reiste dann die ganze Mannschaft zum Toto Lotto Tunier nach Stuttgart zusammen mit HJJ um den drei Ausländern die Möglichkeit zu bieten sich ein wenig Taschengeld zu verdienen, dafür nahm HJJ auch noch die Reisekosten auf sich .

Man kann aus meiner Sicht wohl kaum auch noch die Reisekosten zu privaten Turnieren finanzieren.


Am Sontag spielten wir dann in Coesfeld , ohne unseren neuen Vorstand , der sich entschied lieber zu Hause zu bleiben , weil er wusste das er unerwünscht war..Nach dem Spiel reiste díe Mannschaft nach Siegen um dort noch ein Trainingslager zu absolvieren.Am Donnerstag erfuhren wie dann durch die Presse,das die Mannschaft zurückgezogen sei.. Der Vorstand hielt es auch hier nicht für nötig die Mannschaft zu informieren.Ich persönlich habe den 1.Vorsitzenden dann in seiner Firma angerufen , wo ich dann den Rückzug bestätigt bekam . So jetzt habt ihr auch ein wenig durchblick von diesem Drama....
MfG Goebelchen
>Richtig ist, daß die Mannschaft den Vorstand nicht informiert hat, wo sie sich befindet. Denn erwartet worden ist die Mannschaft normal wie immer am Montag beim Training. Die Mannschaft wurde auf Anraten unseres Rechtsbeistandes zurückgezogen. Ausschlaggebend dafür sind die Spielerinnenverträge. Ohne hier irgendwelche Einzelheiten zu nennen. Da der Verein insolvent ist, Zahlungen jeglicher Art also nicht geleistet werden können, haben wir nach dem BGB eine Schadenminderungspflicht. Dieser Verpflichtung sind wir nachgekommen, auch wenn uns damit zusätzlich die Reuegebühr in Höhe von €2560,- seitens des DTTB ins Haus steht. Dieser Betrag steht in keinem Verhältnis zu den Spielergehältern und Prämien. Grundsätzlich muß hier noch einmal Eines deutlich sein. Nicht der neue demokratisch gewählte Vorstand des TTFC Burgwedel (übrigens 6 Mitglieder und nicht nur 2) hat die ganze Geschichte zu verantworten, wir haben nur die Konsequenzen zu ziehen. Das wir dies nicht gerne tun sollte eigentlich klar sein. Ich spare mir an dieser Stelle Beträge zu nennen, die der Verein säumig ist. Das regeln Andere. Nur Eines noch in persönlicher und eigener Sache. Es ist eine Frechheit, nicht einmal die Spielerbeiträge (Gebühren für die bekannten Spielermarken) für den gesamten Verein beim Landesverband zu zahlen und somit eine latente Gefahr der vorübergehenden Sperrung ALLER Mannschaften herbeizuführen. Darunter auch die 1. Damenmannschaft für die das Nenngeld für die 1. Bundesliga ebenfalls nicht gezahlt wurde.

Thorsten Kleinert
__________________
T.K. also known as pingpongpapst

Geändert von Thorsten Kleinert (16.01.2002 um 08:14 Uhr)
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