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AW: holzsuche
so, nachdem ich das jonyer hinoki inzwischen einen monat spiele und sehr zufrieden bin, hier mal ein testbericht von mir:
getestetes holz: bty jonyer hinoki off anatom.
verwendete beläge: bty cermet 1.9 /2.1 (rh/ vh), beide massiv geklebt
spielweise: beidseitiges topspinspiel, mit tendenz zum halbdistanzspiel bei längeren ballwechseln
spielklasse: bezirksklasse oben
äußere eigenschaften:
optisch ist das holz in seiner hellbraunen matten farbe nicht sonderlich hübsch, aber darauf kommt es ja auch nicht wirklich an. bei fünf furnieren mit insgesamt 5mm dicke ist weder besonders schlank, noch besonders dick. das gewicht meines exemplars liegt bei etwa 80g (geschätzt in relation zu anderen hölzern, die ich besitze). auffällig ist die mit 159x151 sehr große schlagfläche, deutlich größer als z.b. beim stiga off classic (größtes holz, das ich besitze).
bezeichnung:
das holz ist laut hersteller in die off-kategorie einzuordnen, was nach meinem eindruck aber nicht zutreffend ist. ich würde es eher zwischen all+ und off- einstufen, einen tick langsamer als z.b. das energy wood von stiga.
anschlag:
das markenzeichen des jonyer hinoki ist sein weicher anschlag und die besonders ausgeprägte ballrückmeldung. ersterer ist nicht so extrem wie bei balsahölzern, aber dennoch deutlich weicher als bei den meisten anderen hölzern, letztere ist bedingt durch eine geringere steifigkeit als bei den stiga-hölzern, speziell im blatt-griff-übergang.
spieleigenschaften:
als tendenziell weiches holz ist es eher für topspinspiel geeignet als für block- und konterspiel. naturgemäß sind schüsse mit dem jonyer hinoki nicht so brachial wie mit anderen hölzern (speziell carbonhölzern). dafür ist es beim topspin leichter, die notwendige gebogene flugkurve zu erreichen. für mich ist hier auch die starke rückmeldung sehr hilfreich.
beim aufschlag verhält sich das holz weitgehend "unauffällig".
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republikaner sind faschisten
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