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AW: Nittaku Hammond vs. HP@
Wahrscheinlich besteht tatsächlich ein grosses Missverständnis, was die Definition des Absprungwinkels betrifft.
Ich verstehe unter Absprungwinkel den Winkel, unter welchem der Ball das Schlägerblatt unter verschiedenen Spielbedingungen verlässt und nicht unbedingt die durchschnittliche Krümmung der Flugbahn beim durchschnittlich geschlagenen TS (so gesehen hat ein Bryce sicher einen flacheren Absprung als ein Samba). Beim Topspinziehen an der Platte auf Block z.B. mit einem DHS G666 kann man praktisch dieselbe stark nach vorn gerichtete Bewegung wie beim Kontern, einfach mit ausgeprägt geschlossenem Schlägerblatt, machen. Mit dem Mendo Energy muss man für dasselbe mit stärker geöffnetem Schlägerblatt etwas mehr gegen oben ziehen (etwas mehr "klatschen" als über den Ball streifen). Beim DHS-Belag verlässt der Ball das Schlägerblatt also sehr steil, daher die Notwendigkeit, das Schlägerblatt stark zu schliessen und gegen vorn zu führen. Man kann mit solchen Belägen logischerweise viel einfacher kurze Bälle über der Platte ziehen. Der Vorteil der ME-ähnlichen Beläge ist die einfachere Ausführung von Spinvarianten und die einfachere Kontrollierbarkeit für den durchschnittlichen europäischen TT-Spieler.
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Dr. Strangelove
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