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Alt 23.01.2006, 15:05
Ralph Bauer Ralph Bauer ist offline
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Ralph Bauer ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Austragungsort und Modus von TT-Events wie die Pokalendrunde, was macht Sinn?

Zitat:
Zitat von The albatross
Welches Prinzip erwartet man spontan von einem "Pokal"? KO-System, Mannschaften aus verschiedenen Spielklassen und ein echtes Finale. Man könnte den Pokal auch für Amateurmannschaften öffnen, und zwar über die Qualifikation beim Amateurpokal, z.B. Bezirksebene -> Landesebene -> Regionalebene. Dann bleiben eine begrenzte Anzahl von qualifizierten Amateurmannschaften hauptsächlich aus den Regionalligen, die sich mit den Profis messen können. Die jeweils unterklassige Mannschaft hat Heimrecht, aus Kostengründen zumindest nach Nord und Süd getrennt.

Die Erstligisten könnten in der 1. Runde Freilos haben. Der Sieger bekommt einen Startplatz im ETTU-Pokal. Das System sollte so gestaltet werden, dass die Termine für die Mannschaften insgesamt stabil bleiben.

Vorteil:
Der Pokal hat im Amateurbereich auch einen niedrigen Stellenwert. Logisch, dass sich dieses Image auf das Interesse am Profipokal überträgt. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe und überbrückt die Gräben vom Amateur- zum Profibereich.
Kompliment, da stecken einige gute Ideen drin, die man sich in Frankfurt mal überlegen sollte. Gerade die Idee, dass Amateure sich mit Profis messen, finde ich sehr gut.
Weiniger reizvoll dürfte der Startplatz im ETTU-Pokal sein. Den haben eh alle Bundesligisten mehr oder weniger automatisch. Besser wäre, dass der Pokalsieger bei der Champions-League Quali mitspielen darf. Dann wäre auch der Anreiz echt groß, mit den Topspielern aufzulaufen. Und dem Verband ist es ja ohnehin egal, wer für Deutschland Champions-League spielt, siehe die peinliche Nummer mit Würzburg ;-)

Was den Austragungsort angeht, wäre ich für drei feste Spielorte, zwischen denen gewechselt wird und die ansonsten nicht in den Genuss von Spitzentischtennis kommen. Einen im Norden, einen in der Mitte und einen im Süden.
Und dann müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn man nicht wenigstens Zuschauerzahlen erreichen würde, wie beim Energis-Masters in Saarbrücken. Von 3000 bis 4000 Zuschauern zu träumen, halte ich für leicht überzogen. 2000 würden es für den Anfang auch tun, im Vergleich zu maximal 500, die sich Dillenburg beim Finale in der Halle verloren.
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