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Alt 24.01.2006, 01:40
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AW: Nittaku Hammond vs. HP@

Zitat:
Zitat von JanMove
Also ich hab ja schon so viel zu diesen Belägen geschrieben, dass Du mit der Suchfunktion die meisten Details herausfinden kannst. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass
- der HP@ etwas schneller ist und sich viel direkter spielt
- der ME einen stärkeren Katapulteffekt hat
- der ME mehr Spin/Schnitt erzeugt, was sich sowohl beim Aufschlag und Schupfen als auch beim Topspin zeigt
- sich der HP@ variabler spielen lässt und vor allem klare Vorteile im direkten Spiel hat
- der HP@ insgesamt kontrollierter ist, was sich vor allem auch im Rückschlagspiel zeigt.

Während ich den ME in erster Linie als reinen Topspinbelag sehe, ist der HP@ von der Spielanlage allroundiger. Den HP@ empfinde ich als kontrollierter, beim ME spicken manchmal einfach die Bälle so weg. Ich würde im Zweifelsfalle eher den normalen Mendo bevorzugen. Der liegt näher am HP@.
Danke noch mal für deine excellente Einschätzug. Ich hatte heute die Möglichkeit den Sriver L in 2,1 als auch den Mendo Energy in 2,0 zu testen.

Hier mein Eindruck vom Mendo Energy im Vergleich zum Sriver L:

Ballabsprung: Der Mendo Energy hat auf jeden Fall einen flacheren Ballabsprung beim Topspin, Konter, Block. Im Schupf ist es jedoch genau umgekehrt. Hier ist der Ballabsprung des Srivers auf jeden fall flacher und vorallemviel besser zu kontrollieren.

Rückschlag/Schupf: Hier ist der Sriver L für mich jetzt die absolute Referenz. Mit keinem Offensivbelag konnte ich so sicher und flach Schupfen wie mit dem Sriver L selbst der Mambo H kann da nicht mithalten was die Kontrolle betrifft. Der Schnitt mag zwar beim Mambo H als auch Mendo Energy höher sein, nur was nützt es wenn die eigene Fehlerquote zu stark ist.

Der Mendo Energy ist frischgeklebt im passiven Rückschlag für mich kaum zu kontrollieren. Der Katapult ist wirklich enorm. Gerade bei Rückschlägen wo der Schnitt nicht ganz ersichtlich ist, hat der Belag aufgrund seines hohen Katapults enorme Schwächen. Entweder gerät der Ball in diesem Fall ins aus oder der Gegner freut sich über einem Turm. Der Schnitt des Mendo Energy ist zwar sehr gut z.B beim Schupfduell wo beide mit viel US Schupfen, nur kommt das in meiner Klasse nicht vor. Und hier hat die Sicherheit klar vorrang vor dem Schnitt.

Topspin auf Block: Geht mit beiden Belägen hervorragend, die ME Spins sind spinniger und flacher, die Sriver Spins sind länger und höher.

Topspin auf US: hier hat der Sriver das größere Toleranzfester. Beim Topspin auf starken US kann ich mit dem ME nicht ausreichend Tempo erzeugen sofern ich schlecht zum Ball stehe und nicht nach vorne durchziehe. Die Sriver L Topspins haben hier wesentlich mehr Tempo.

Katapult/Sound: der Mendo Energy geht geklebt richtig gut ab, er verfügt über einen enormen Katapult bei allen Schlägen. Der Sound vom ME ist höher und lauter als beim Sriver, welcher tiefer und satter klingt.
Trotzdem hat mich der Sriver L hier überrascht. Ich hatte eigentlich einen katapultschwächeren Belag mit weniger Sound erwartet auf Niveau vom normalen Mendo. Dem ist aber nicht so. Meine Testausgabe des Sriver L ist auf jeden Fall katpultstärker als der normale Mendo und auch vom Sound her ein wenig lauter.

Schuss: Hier empfand ich den Mendo Energy als ziemlich unkontrolliert. Mit dem Sriver habe ich nicht geschossen und kann hierzu nichts sagen.

Fazit: Der Mendo Energy wird nicht mein neuer Belag sein. Ich war zwar vorgewahrt, aber die Kontrolle im Rückschlag ist einfach viel zu gering. Gerade diesbezüglich lassen sich Medium Beläge mit geringerem Katapult wesentlich sicherer spielen. Naja, diesbezüglich bin ich wohl auch ein wenig vom Mambo H verwöhnt. Den ME habe ich an diesen Abend ca 3 Std. gespielt voralllem auf VH, der Sriver brachte es nur auf 90 Minuten, deshalb habe ich ihn nicht in allen Bereichen testen können. Ich werden ihn jedoch noch einmal ausführlicher Testen.
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