Einzelnen Beitrag anzeigen
  #19  
Alt 03.02.2006, 12:20
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
registrierter Besucher
Foren-Urgestein - Master of discussion *
 
Registriert seit: 06.01.2001
Beiträge: 6.059
Rudi Endres ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)Rudi Endres ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)Rudi Endres ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)Rudi Endres ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)Rudi Endres ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)Rudi Endres ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)Rudi Endres ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)
AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis

Tischtennis hat ein Imageproblem, an dem wir nicht ganz schuldlos sind.

Nicht nur Außenstehende bezeichnen TT als Randsportart, was unser Sport angesichts der weltweit riesigen Mitgliederzahlen nicht ist.

Vor drei Jahren schätzten in einer Rundfunksendung die Mehrzahl der Befragten die Anzahl der deutschen Tischtennisspieler auf etwa 7000. Vorgegeben waren 7000, 70000 und 700000.

Immerhin wussten alle, dass Tischtennis in China eine hohe Bedeutung hat, wenn auch, so die Meinung, weit hinter den anderen Ballsportarten. Die häufigste Antwort lautete 70000 chinesische Spieler.

Wenn selbst TT-Funktionnäre ständig den Begriff "Randsportart" im Munde führen, kann man keine anderen Antworten erwarten.

Der von einem Fernsehjournalist geprägte Begriff "Tennis der armen Leute" ist eine Diskriminierung. Aber niemand hat öffentlich Stellung bezogen.

Ein großes Problem ist die Einheitlichkeit in der Außendarstellung (Spielsysteme, Ligenbezeichnungen, Terminplanung ...). Dies alles wurde in den vorstehenden Beiträgen ausreichend thematisiert. Welcher Laie soll/will da noch durchblicken? Warum sollte ein potentieller Sponsor in eine solche Sportart investieren?

Regeländerungen dienen der Anpassung an neue Entwicklungen. Der Erfolg oder Misserfolg wird immer erst nach Jahren sichtbar.

Will man solche Regeländerungen für die Zukunft möglichst eingrenzen, dann brauchen wir eine Art "Positivliste", wie sie im Lebensmittelrecht gegeben ist. Das heißt, alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, bleibt verboten.

Frischkleben und glatte LN hätte es unter solchen Umständen womöglich nie gegeben. Niemand weiß, was im Materialbereich noch auf uns zukommt. In keiner anderen Ballsportart hat das Material eine derart große Bedeutung. Immer schnellere Materialien einerseits und raffinierte Behandlungsmethoden der Beläge andererseits verhindern einen für den Laien nachvollziehbaren Spielaufbau.

Ich bin auch der Ansicht, dass TT eher ein Turnier-, als ein Mannschaftssport ist. Treten Amateurmannschaften in Bestbesetzung gegeneinander an, so ist das Ergebnis meist schon vorher klar. In den Bundesligen sieht es etwas besser aus.

Leider muss man sich um die Existenz der Damenbundesliga ernsthaft sorgen.
Hoffentlich setzt sich diese Entwicklung nicht im Herrenbereich fort.
Mit Zitat antworten