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Zitat von Speedy_Gonzales
Ich finde, die reine Trainingszeit sagt Null aus. Ich trainiere z.B. relativ viel, davon aber 80% mit Trainingspartnern, die deutlich schlechter sind. Ich nenne das übrigens auch nicht Training, sondern Zuspielen. Ich versuche, daraus für mich so viel wie möglich mitzunehmen. Z.B. das Aufheben eines Balles bringt was für die Fitness. Für das Tischtennis ansich bringt das aber sehr sehr wenig.
Außerdem kommt es auch sehr auf die Rahmenbedingungen an. Ein Beispiel: Trainiert man mit vielen Bällen spielt man netto viel mehr. Das Training mit nur einem Ball hingegen ist besonders ineffizient. Man kann auch sagen: Je niedriger das Können, desto ineffizienter das Training mit nur einem Ball.
Wenn also sagen wir ein Timo Boll 8 Stunden und ein Michel Maze 6 Stunden pro Tag trainiert (ist jetzt nur ein ausgedachtes Beispiel), dann kann man das denke ich durchaus vergleichen, weil ich davon ausgehe, daß beide professionelle Bedingungen haben. Wenn aber Hinz aus der Bezirksklasse und Kunz aus der anderen Bezirksklasse ihre Trainingszeiten vergleichen, hat das nun wirklich Null Aussage.
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Ich kann eine sehr gute Technik haben, die muss ich aber auch im Spiel einsetzen können. Ich finde zunächst bringt Training mit vielen Bällen mehr, später das Wettkampforientierte Training. Man sollte aber keines der beiden vernachlässigen.