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Zitat von Demenzi
Warum er so entschieden hat, formuliert Ilchev mit ungerührter Lakonie: „Gemar ist kein leistungsorientierter Spieler." Nachfrage, was das heiße? Antwort: Ein leistungsorientierter Spieler sei einer, der seine höchstmögliche Spielstärke erreichen wolle, und über längere Zeit Trainingsfleiß und Motivation erkennen lasse. Biegungsfreie Kriterien sind das nicht.
Antwort: Nein. „Ordentliche Hobbyspieler" nennt Ilchev die Besten in der Pfalz.
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Die Solja's sind ihm wohl zu Kopf gestiegen. Bei solchen, wenn auch wünschenswerten, Bedingungen, die wirklich nicht ganz Biegefest sind, wird die Pfalz in Zukunft wohl nur noch extrem talentierte Kidis losschicken.
Welcher Erwachsene versucht den wirklich noch „ernsthaft“ nach der Jugendzeit plus vielleicht ein paar Jahre, das letzte aus sich rauszuholen? Irgendwann kann mal halt schon realistisch für sich einschätzen, wie weit es noch gehen könnte und muss abwägen, ob sich der damit verbundene Aufwand auch wirklich noch lohnt. Schließlich hat man schon die ganze Jugend mit Training verbracht und dafür meist auch eine ganz anständige Spielstärke erreicht, mit der man dann meist auch ganz zufrieden ist und die man dann mit ca. 2-3x TT pro Woche auch ganz gut halten kann.
Das solche Spieler dann, auch wenn sie zu den stärksten Spielern der Pfalz gehören, etwas was sie sich ja in ihrer Jugend durch häufiges hartes Training -> Leistungstraining erarbeitet haben, auf einmal zu besseren Hobbyspielern um deklassiert werden und damit selbst als Pfalzmeister nicht zur Südwestdeutschen Meisterschaften fahren dürfen, find ich echt scheiße, und für alle jetzigen und auch für zukünftig betroffenen Spieler extrem unfair. Wozu hat man den so hart irgendwann mal trainiert, wenn man dann die Früchte seiner Arbeit nicht ernten darf.