Thema: Jugendarbeit
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Alt 08.02.2006, 14:49
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Funktionär Funktionär ist offline
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AW: Jugendarbeit

Das ist natürlich ein echtes Problem, wenn der verantwortliche Trainer oder Jugendwart nicht will, dass sein Schützlinge besser werden als er.
Wir haben wie gesagt einen B-Trainer, der selber nicht (mehr) spielt, weil es sich voll auf das Training und die Betreuung konzentriert. Von daher gibt es auch keine Sorge seinerseits, die Jungs könnten ihn überholen.
Er ist der absolute Maßstab. Er sagt, wie es gemacht wird und er hat das letzte Wort was die Trainingsgestaltung angeht. Diesbezüglich genießt er die volle Rückendeckung der Abteilungsleitung.

Eins ist übrigens auch noch wichtig: man muss langfristig planen. Also immer die Herrenteams im Blick halten. Wenn man den einen oder anderen Jugendlichen so weit bekommt, dass er richtig gut ist, muss er eine Perspektive bei den Herren haben. Dazu gehört einerseits eine möglichst angemessene Spielklasse und andererseits die Bereitschaft der Herren, auch mal einen Platz zu räumen.
Bei uns nehmen die starken Jungs am Herrentraining teil und spielen die Vereinsmeisterschaften der Herren. So lernen sie die Herren auch besser kennen und Animositäten werden abgebaut.

Bei uns wird in der kommenden Saison ein Jugendlicher mit 17 Jahren in den Herrenbereich wechseln und evtl. gleich in die erste Herren eingebaut. Man muss allen Spielern klarmachen, dass mittelfristig der ganze Verein profitiert. Es rückt einer in die Zweite runter, einer in die Dritte usw. Das macht alle Teams stärker.

Das ist also ein ziemliches Mammutkonzept. Ohne Frage. Aber es macht einen Riesenspass, wenn man sieht, dass sich etwas so gut nach vorne entwickelt.
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