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AW: Vereinswechsel
Liebe Tischtennisgemeinde!
Ich melde mich ja nicht oft zu Wort, aber in der Angelegenheit Sharif Akbary muss ich doch mit einem Schmunzeln ein paar Worte loswerden. Da wird ewig diskutiert, wohin denn ein mittelmäßiger Spieler nächste Saison wechseln sollte oder wohin nicht. Ich könnte aus dem Stegreif 30 Spieler in Oberbayern aufzählen, die viel stärker als Akbary sind. Wenn man mal die Kasperlbilanz aus der zweiten Liga ausser acht lässt, so hat er in seiner letzten Bayernligasaioson in der Rückrunde kein einziges Spiel gewonnen. Für was soll ihn das qualifizieren? Wenn er mal in der Bayernliga 15:3 oder ähnlich spielt, dann könnte man mal davon reden, dass höhere Ambitionen vorliegen können. Ich kenne ihn als Typ nicht und kann mir da kein Urteil erlauben und sehe nur die sportliche Leistung und die ist absolut desolat.
Und wenn er so ein toller spektakulärer Spieler ist, warum gehen die Zuschauer in Gräfelfing dann aus der Halle, wenn er spielt? Ich weis noch immer nicht, was Gräfelfing dazu getrieben hat, ihn spielen zu lassen und nicht irgendeinen anderen. Das Argument, dass einer jung ist, zählt meines Wissens nicht mehr, gerade wenn man leistungsorientiert wie der TSV Gräfelfing denkt. Nach seinen Auftritten in der Bayernliga im Jahr zuvor eine doch recht mutige Entscheidung. Aber der Martin wird sich hier schon etwas dabei gedacht haben.
Ich möchte hier weder Akbary persönlich angreifen noch die Leute, die sein Tischtennis gut finden, sondern anregen, das Wissen um Spielerwechsel bei wirklich guten Spielern einzubringen, das ist für die Tischtennisgemeinde wesentlich interessanter. Wie gesagt, nichts gegen Akbary, aber eine realistische Einschätzung seiner Leistungen wäre doch angemessen. Und wenn einer in über einem Jahr gerade mal ein Spiel gewinnt, dann muss es erlaubt sein, die Tatsachen auch richtig darzustellen.
Liebe Grüße,
jim101
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