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AW: 2.Bundesliga Nord - Herren 2005/2006
Germania mit großen Sorgen
Vor dem Samstagsspiel beim Tabellenzweiten Hertha BSC. David Daus kehrt mit einer Grippe aus Japan zurück. Jun Mizutani kommt für die Herner nicht mehr zum Einsatz
TISCHTENNIS 2. BUNDESLIGA NORD Die Großen ärgern: Das war das ursprüngliche von Tischtennis-Zweitligist DJK Germania Holthausen für die letzten Spiele der Rückrunde. Daraus wurde nach der Absage des Spiels gegen den TTS Borsum am vergangenen Wochenende nichts. Auch was die Partie beim Tabellenzweiten Hertha BSC Berlin betrifft (Sa., 15 Uhr), bereiten Verletzungssorgen den DJK-Verantwortlichen Kopfzerbrechen.
Zwar hat sich das Lazarett im Vergleich zur Vorwoche etwas gelichtet, nichtsdestotrotz sind einige Spieler weiterhin angeschlagen. Christian Franzel hat erhebliche Rückenprobleme und könnte möglicherweise ausfallen. David Daus kehrte mit einer Grippe von seinem Japan-Trip zurück und ist nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.
Zudem erreichte die Holthauser Führungscrew um den Vorsitzenden Peter Kukovic unter der Woche eine Schreckensnachricht aus dem Land des Lächelns: Japan-Juwel Jun Mizutani, der sich dort zu ärztlichen Untersuchungen aufhält, wird nach seinem Ermüdungsbruch im Fuß wohl sieben Monate ausfallen und damit nie mehr im Germanen-Trikot auflaufen, da sein Wechsel zum Erstligisten Borussia Düsseldorf nach dieser Spielzeit bereits feststeht. Für Mizutani wird am Samstag Michael Hillebrandt zum Einsatz kommen.
"Berlin ist stark und wir sind krasser Außenseiter. Aber wir geben unser Bestes", sagte DJK-Sprecher Jens Korte. Die Hauptstädter schlagen sich in dieser Saison hervorragend und haben nur ein winziges Pünktchen Rückstand auf den ersten Tabellenplatz. Auf den Positionen eins bis vier agieren allesamt erfahrene Zweitligaspieler. Der Einser Miroslav Bindatsch, aktuelle Nummer 15 der deutschen Rangliste, hat eine ähnlich gute Bilanz vorzuweisen wie David Daus.
Die Mitte mit Georg Böhm und Andy Römhild gehört zum Besten, was die Liga derzeit vorzuweisen hat. Besonders aber das untere Paarkreuz der Berliner mit den beiden Finnen Pasi Valasti und Aki Kontala hat sich im Verlaufe der Saison als sehr stark erwiesen und macht den Unterschied zur letzten Spielzeit aus, in der man lange Zeit im unteren Tabellendrittel rangierte. Valasti hat an Position fünf gar erst ein Spiel verloren. elm
23.02.2006
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