Zitat:
|
Zitat von Rudi Endres
Die Spitzenspieler haben gut dotierte Verträge bei den Marktführern ...
|
Das hört man immer wieder! Die Aussage ist zwar korreckt, aber es hört sich in diesem Zusammenhang immer so an, als würden jede Menge Spitzenspieler sofort auf ein Re-Impact-Holz umsteigen, wenn sie nicht ihren lästigen Vertrag an der Backe hätten!
Und das ist keinesfalls korreckt

Von den Vertragsspielrn (ich sag mal erste 3 Ligen, ca. 300 Spieler) würden 90% überhaupt nie auf die Idee kommen, ein Holz mit kravierend anderen Eigenschaften zu testen. Die restlichen 10% hätten vielleicht Interesse an etwas Neuem, wenn da nicht ihr Vertrag wäre. Aber nach einigen Test, würde auch der Großteil von denen merken, dass die Spieleigenschaften eines Balsaholzes so weit von der Norm abweichen, dass es nix bringt.
Jetzt werden viele sagen:
"Naja, ist doch egal, wo die Norm liegt, man kann auch anders gut werden"
(und dem stimme ich auch zu)
ABER: Die hier angesprochenen Spieler (Spitzenleute mit Verträgen) spielen nunmal sehr nach Norm/Lehrbuch/etc., bzw. haben ihren eigenen Stil, der davon leicht abweicht. Anderes hätten sie es ja nie soweit gebracht! Und eben diese Spieler werden kaum ihre Technik (die sie z.b. in die 2.BuLi gebracht hat) abgeben, um eine völlig andere Technik mit einem völlig anderen Holz zu spielen!
Fazit:
Die "Guten" sind deshalb gut, weil sie sehr lange an ihrer Technik gefeilt haben!
Ein Umstieg kommt daher (vertragsunabhängig!!) zu 99% nicht in Frage
-----------
Eine weitere Frage zur Anregung:
Wieso haben die großen Firmen keine Balsahölzer im Angebot

In ein Sortiment von ca. 50 (teilweise sehr verschiedenen) Hölzern kann man doch auch 2 derartige Bretter mit aufnehmen, ohne etwas durcheinander zu bringen. Auch die Entwicklungskosten wären nicht höher, als an irgendeinem anderen Defensiv-Holz zu basteln. Dann könnten auch die zur jeweiligen Firma gehörigen Profis ein solches Holz spielen!
-> Antwortvorschlag: Es rentiert sich nicht, aus oben angeführten Gründen!