Zitat:
|
Zitat von henrypijames
Also ich sehe keinen zwingenden Widerspruch zwischen Emotionen auf der einer Seite, und respektvoller Selbstbeherrschung auf der anderen. Solange das Spiel noch laeuft, soll der Spieler natuerlich voll dabei sein und alles geben. Wenn das Spiel aber verloren ist, soll er seine Niederlage auch eingestehen koennen. Das ist Chen Qi wohl aber nicht gelungen.
Auf Chinesisch sagt man, "den Ball kannst du verlieren, den Mensch aber nicht". Ein schlechter Verlierer ist ein schlechter Verlierer, da hilft die Ausrede "Emotion" auch nicht.
|
There is no Business like Showbusiness........
Natürlich sollte man zu seinen Niederlagen stehen und diese akzeptieren......; u. ein schlechter Verlierer wäre Chen wohl dann, wenn er hinterher noch Wang Hao den Stinkefinger gezeigt u. den Schiedsrichter zusammengetreten hätte....
Aber ein einfacher Moment der emotionalen Entladung nach dem Spiel, bei dem nichts weiter als ein Stuhl kaputtgeht, ist doch lediglich als kleine Entschädigung an all die gelangweilten Zuschauer zu verstehen , die ja ob des anscheinend ansonsten recht einseitigen Matches bereits kurz vor dem Einschlafen standen.........
Sie haben, lieber Mr. James, bei dem ein oder anderen Beitrag in diesem Forum bereits durchblicken lassen, dass sie den Fußballsport nicht mit unserem `sauberen´ Tischtennis vergleichen möchten - trotzdem würde mich mal ihre Interpretation des alltäglichen Verhaltens von Spielern, Betreuern, Funktionären u. Zuschauern einer südamerikanischen Mannschaft (Kolumbien oder Uruguay) anlässlich eines wichtigen Ligaspiels interessieren.....
Wahrscheinlich wären dies alles Hochverräter u. Gewaltverbrecher für sie, die allesamt hingerichtet werden oder zumindest mit zweimal lebenslänglich bedacht werden sollten....