Thema: Chen Qi (CHN)
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Alt 06.03.2006, 23:11
mithardemb mithardemb ist offline
Schlautuer
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AW: Chen Qi droht Sperre, WM-Teilnahme fraglich

Vielleicht sollten wir hier ein wenig versuchen die Themen Tischtennis und Politik zu trennen. Sicher ist der Sport in China enger mit der Politik verwoben als in Deutschland, aber da gibt es ja noch eine ganze Reihe von anderen Staaten, die das ebenfalls so halten.

Zum Thema Sperre wegen ungebührlichen Verhaltens von Chen Qi. Für mich klingt das überzogen und ich glaube nicht das es im Sinne einer Sportart sein kann, wenn man bestraft daß ein Spieler sich ärgert. Anders sähe es natürlich bei echten Beleidigungen, Sachbeschädigung oder noch schlimmeren Vergehen aus, aber die liegen hier wie ich verstanden habe nicht vor. Würde man diesen Maßstab für die hiesigen Kreis- und Bezirksklassen anwenden, dann würden wir bald wieder Klassen zusammenlegen können.

Andererseits wußte Chen Qi wohl sehr genau, welche Regeln in Asien gelten und er mußte sich auch im klaren sein, daß er sich damit Ärger einhandelt. Ich hoffe, daß ihm seine Jugend zu Gute gehalten wird und er nicht allzulange gesperrt wird.


[OFFTIC]
Auch wenns mal wieder Offtopic ist wollte ich das noch an alle loswerden die hier den Fußball als Negativbeispiel (hier sind einige sehr harte Worte gefallen die ich nicht weiter kommentieren möchte) darstellen. Wenn wir Tischtennisspieler ehrlich sind, dann sind wir doch gelb vor Neid, daß die meisten Fernseh-Zuschauer eher den Zweitliga-Ersatzspieler auf der Reservebank erkennen als Timo Boll. Bei dem nachhaltigen Interesse der Menschen am Fußball hierzulande und wie ich gelesen habe auch immer mehr in China, ist es doch absurd sich davon zu distanzieren. Eventuell müssen wir noch begreifen, daß Profisport eine Form des Showbusiness ist. Typen mit Ecken und Kanten sind ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Sportart. Spieler die polarisieren können wecken ein viel stärkeres Interesse in der Zuschauergunst.
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