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Alt 07.02.2002, 13:41
Jaskula Jaskula ist offline
hasst die 11
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@Ino

Ich denke Du hast in einem Punkt Unrecht:
Vor der BHV hatte kein Verband wirklich die Absicht etwas gegen die neue Zählweise zu unternehmen. Daß der bayrische Verband Bauchschmerzen dabei hatte und der hessische Verband einen völlig irrsinnigen Antrag stellte, auf Kreisebene jedem Kreis die Entscheidung selbst zu überlassen, hat beide Verbände nicht davon abgehalten den Schulterschluß mit dem DTTB zu üben, wie es so schön hieß. Ich glaube die brauchen gar nicht viel üben, die können das schon ganz gut.
Der DTTB hat aber auch im Vorfeld den Landesverbänden klar gemacht, daß auch sie nicht wirklich gefragt werden, sondern der DTTB dies durchziehen wird. Mut, trotzdem im Sinne seiner Mitglieder dagegen vorzugehen ist nicht die Stärke der momentan tätigen Verbandsspitzen.

@Creglingen

Es wäre schön gewesen, wenn ich in dieser Sache Entscheidungsträger gewesen wäre, dann wäre die Entscheidung nicht zu Null ausgegangen. Aber woher sollte ich vor 5-10 Jahren wissen, daß so etwas passieren würde ?

@Fozzi

Kein Tischtennisspieler auf dieser Welt ist von diesen Regeländerungen nicht betroffen ! Es ist mir absolut unverständlich, wie man zu diesem Thema keine Meinung haben kann. Daß nicht jeder meiner Meinung sein muß ist klar, aber die Vorgänge sind doch wichtig genug, daß sich ein erwachsener Mensch ein wenig damit beschäftigt, warum und wie es zu so etwas kommt und ob es denn gut ist.
Ich äußere mich manchmal schon ein wenig pauschal, da hast Du Recht, aber ich bin der Meinung, Nichtstun ist an sich schon problematisch, wenn es um wichtige Fragen geht. Nicht umsonst wird in der heutigen Zeit mehr Zivilcourage gefordert.

@Bernd Beringer

Ob die das durften sei dahingestellt, ich hätte es gerne gerichtlich klären lassen. Ich gehe davon aus, daß der DTTB in dieser Sache vor Gericht genauso baden gegangen wäre wie in der Frage der Ausländerregel, aber leider fehlten mir die Möglichkeiten des Herrn Amann.

Was mein weiteres Engagement betrifft: Erstens bin ich momentan zu ausgebrannt, frustriert und verbittert, um Aufbruchstimmung erzeugen zu können. Zweitens habe ich mich so weit aus dem Fenster gelehnt, daß die Türen, durch die ich gehen müsste um wirklich etwas zu bewegen, für mich auf absehbare Zeit fest verschlossen sind. An meinem Beispiel des Herrn D. aus dem Kreis Fulda kann man erkennen, mit welchen Mitteln hier Posten besetzt werden. Um dies zu ändern, das kennst Du aus Bayern ja auch ganz gut, wären Anstrengungen notwendig, die meine Möglichkeiten weit übersteigen. Überlegt habe ich mir schon, die Flucht nach vorn anzutreten, aber die Erfahrungen der letzten Monate haben mir klar gemacht, daß wir wohl die Funktionäre haben, die wir verdienen.
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