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servus zusammen!
ich möchte zum thema unterforderung eines lokalen topspielers am beispiel des tv hilpoltstein etwas sagen: bernd,
es ist richtig und lobenswert von dir, dass du den erfolg der 1. mannschaft des tv hilpoltstein vor allem der treue der beiden frisch brüder zuschreibst. sie waren die initialzündung für eine stetig steigende sportliche entwicklung der gesamten abteilung. aber machen wir uns nichts vor: die sportliche grenze hat der tv hilpoltstein mit den derzeitigen strukturen erreicht: wenn es euch nicht gelingt, nächste saison eine mannschaft aufzubieten, die aufsteigen wird ? nicht nur chancen hat, aufzusteigen, sondern aufsteigen wird ? dann fürchte ich, wird felix bindhammer den verein verlassen. denn er hat doch nur zwei möglichkeiten: entweder er geht konsequent den weg eines absoluten spitzensportlers, setzt sich ein ziel, z.b. nationalmannschaft, und verfolgt dieses. oder er konzentriert sich auf seinen weiteren schulischen weg und seine berufliche laufbahn, bleibt in hilpoltstein spitzenspieler und sorgt lokal und regional weiterhin für furore ? aber schließt damit mit toperfolgen auf nationaler und internationaler ebene ab. denn wenn er ganz nach oben will, dann muss er auch in punktspielen ganz oben spielen und europäische topspieler müssen seine mannschaftskameraden und kumpel sein. ähnlich, wie das derzeit bastian steger praktiziert.
was will ich damit sagen: das mit der trauten umgebung, nähe zum zuhause und gleichzeitiger entfaltung der persönlichkeit ist alles schön und gut. aber: wenn ein spieler ganz nach oben will. wenn ein spieler nationalmannschaft spielen will, dann muss er irgendwann raus aus dem nest. auch wenn das für alle beteiligten noch so schwer fällt!
gruß, paul link
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