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AW: Wahnsinnige Wechsel-Summen in Superliga (Ma Lin: > 1/2 Mio. Euro)
Im Zerrstreit darueber, ob, wie und wofuer die bei der Auktion ausgerufene Gelder gezahlt werden sollen, kommt jetzt endlich Bewegungen. In den letzten Tagen haben die beteiligte Parteien versucht, im Hintergrund verhandlungen miteinander zu fuehren, und gleichzeitig in den Medien (Dis-)Informationen - die oft ganz bewusst widerspruechlich sind - gezielt zu verstreuen, um die jeweils eigene Position zu staerken und die anderen Seiten abzutasten.
Nun hat aber der chinesische TT-Papst, Ex-Generalcheftrainer und jetzigen Assistenz-Direktor der chinesischen Sportverwaltungsamt, Cai Zhenhua ein Machtwort gesprochen. Der Verband werde keinen unserioesen Nach- oder gar Neuverhandlung fuehren, denn fuer die unvernueftig hohe Preise seien die Clubs schliesslich selbst verantwortlich. Viele Clubsverantwortlichen haetten ihm insgeheim auch gestanden, in der Hitze der Auktion den klaren Verstand verloren zu haben. Der Verband werde die Clubs, die viel Geld zu zahlen haben, nun mit einigen Massnahmen unterstuetzen - wie beispielsweise ein paar zusaetzliche TV-Uebertragungen, fuer die der Verband den Kosten uebernimmt. Aber daran, was in der Auktionsregelungen bereits vereinbart ist, werde nicht geruettelt. Reduzierung der Preise werde es schon gar nicht geben.
Zu der inoffiziell verlauteten Drohung mancher Clubs, notfalls aus der Superliga zurueckziehen zu muessen, antwortet Cai gelassen, der Verband sei auch darauf vorbereitet.
Ich persoenlich applaudiere die harte Linien von Cai Zhenhua. Das gaunerhafte bis zu mafioese Verhalten macher Clubs in den letzten Tagen war schlicht unertraeglich. Selbst siebenjaehrige Monopoly-Spieler zeigen mehr Wuerde und Verantwortung.
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