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Zitat von Rudi Endres
In "Tischtennis" hat man einfach mal eine Zukunftsschau gewagt, mehr nicht. Bisher hat man sich noch nie wirklich an den echten Laien am Bildschirm orientiert. Die bisherigen Änderungen sind für diese Personengruppe ohne Belang. Das Spiel müsste deutlich langsamer, der Effet merklich verringert werden. Fünf bis 10 Ballwechsel pro Punkt müssten im Spitzentischtennis normal sein. Das ginge nur über einschneidende Regeländerungen. Wollen wir das? Ich persönlich hätte da so meine Probleme.
Andererseits müssen wir uns dann mit der negativen Entwicklung abfinden. Trotz eines Timo Boll und einer besseren Präsentation hat der DTTB auch im vergangenen Jahr wieder 15000 Mitglieder verloren. Weltweit sieht es nicht viel besser aus. Irgendwann wird man um radikale Reformen nicht umhin kommen.
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Gerade du solltest es besser wissen

Egal was an unserm Sport geändert wird, es macht ihn nicht "TV-Tauglicher". Dart, wildwasserfahren, curling, snooker, golf ja selbst die "Weltmeisterschaft im Baumstammwerfen" sind fürs Fernsehen anscheinend interesanter als Tischtennis.
Meiner meinung nach liegt es nicht unbedingt an der schnelligkeit des Sports. Ich würde eher sagen es liegt daran das man dem Zuschauer die Regeln und Entscheidungen der Schiedsrichter schlecht vermitteln kann. Dazu kommt dann auch noch das berühmte "Fachchinesisch". Welchen Leihen interresiert schon warum einer mit langnoppen spielt und warum es für den Gegner so schwehr ist den Schnitt einzuschätzen. Und warum der SR gerade einen aufschlag "abzählt" etc. Wie gesagt meiner meinung nach ist da der Ansatz unseren Sport "TV tauglicher" zu machen und nicht durch ein langsamers spiel.
Ich lass mich aber gerne eines besseren belehren.
Gruß
Long-Pips