Zitat:
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Zitat von Jaskula
Abseits der Metaphern:
Ich halte das für 'ne billige Ausrede. In den meisten Fällen wird doch einfach nur der "Jemand anders" des Vereins vergeblich gesucht.
Wer über längere Zeit gute Jugendarbeit leistet, wird keine Probleme haben, seinen Mitgliederstand zu halten. Es werden nicht alle bleiben, aber auch nie und nimmer alle gehen.
Als Verein aktiv und attraktiv sein, das ist nicht einfach aber nur so geht es und zwar unabhängig von ständigen Verschlimmbesserungen unserer Regeln.
Oder ändert sich hieran etwas, wenn wir mit 48mm-Bällen 7 Sätze bis 4 spielen ?
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Da in einigen Landesverbänden fast ein ein Drittel der Vereine keine Jugendarbeit mehr betreibt, müsste es folglich an den fehlenden Übungsleitern und Funktionären liegen. Warum ist dies so? Menschen engagieren sich, weil sie sich (vielleicht unbewusst) Anerkennung versprechen. In der Öffentlichkeit erntet man als TT-Funktionär bestenfalls ein mitleidiges Lächeln. Das Image einer Sportart und das Engagement seiner Mitarbeiter sind untrennbar miteinander verbunden. Inwieweit Regeländerungen Tischtennis populärer machen können steht in den Sternen. Nur Langzeittests könnten eine Antwort geben. Schnellschüsse bringen nichts. Es bringt aber auch nichts, jeden Reformansatz von vorneherein abzulehnen.