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Alt 12.02.2002, 09:58
Jens Makait Jens Makait ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von Frank Schmidt
Aber mal ganz ehrlich: bringt es wirklich so viel, wenn ich weiß, dass ein Spieler in einem höheren Paarkreuz durchscnittlich 22,635673% weniger Spiele gewinnt?
Ist vielleicht eine ganz nette Spielerei, aber der Aufwand steht doch wohl in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Vorab:
Dass das ganze auch mit einem gewissen Spieltrieb zu tun hat, streite ich sicher nicht ab. S'ist ja auchnichts Schlimmes.


Über eine sinnvolle Anzahl der angezeigten Nachkommastellen kann man sicher auch unterschiedlicher Meinung sein (soo viele zeige ich ja bei den Prozentzahlen auch gar nicht an). Vielleicht sollte ich nicht 3 sondern nur 2 oder auch nur 1 Nachkommastelle anzeigen. Aber lieber eine Stelle zuviel als eine Stelle zuwenig.

Meine Triebfeder ist aber tatsächlich die Tatsache, dass es so viele unterschiedliche Wertungssysteme gibt, die beim Vergleich von Spielergebnissen zu ganz unterschiedlichen Wertungen kommen. Diese Unterschiede sind teilweise grotesk, was nur den Schluss zulässt, dass es Systeme gibt, die zu grotesken Ergebnissen kommen. (darüber ließ ich mich ja schon mal aus)
Und welche sind nun die, die die Realität treffen?

Da möchte ich für mich (und wenn es andere interessiert natürlich gerne auch für andere oder (nun werde ich größenwahnsinnig) für TT-Deutschland ;-) ) etwas Klarheit schaffen.

Mein linearer Ansatz (dazu schreibe ich in einem anderen Posting sicher noch mal was) ist halt nur ein Anfang, entspricht aber dem linearen Ansatz vieler Wertungssysteme und kann somit einen Beitrag für die "Einstellung" dieser Wertungssysteme leisten.

Ich bin aber auch sehr interessiert an Vorschlägen für andere Modelle, die die Spielstärke im TT-Sport beschreiben. Dann kann man sich ja Gedanken um Schätzmethoden für die dafür relevanten Parameter machen.

Einen ersten Blick über den linearen Tellerrand hinaus bietet aber bereits jetzt die 'differenzierte Analyse' von TT_POS. Kann man da doch bereits ablesen, wie die zu erwartende Bilanzänderung z.B. beim Paarkreuzwechsel von der aktuellen Erfolgsquote abhängt.

(Sorry, nun habe ich doch viel mehr geschrieben, als du in deinem Posting angesprochen hast. Ich finde das Thema eben interessant, und ich denke auch, man weiß eigentlich noch zuwenig Konkretes darüber)
Jens
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