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Alt 21.03.2006, 15:09
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AW: 5 gegen 5 und zweimal falsch aufgestellt

Die "Siegpunkt"-Regelung hat meiner Ansicht nach mehrere Schwächen.

Beispiel 1: Es spielen "6 gegen 4" (also können alle Punkte vergeben werden). Wenn es nach dem Spiel "A3-B3" nun 8:4 für die vollständige Mannschaft steht, kann die unterzählige Mannschaft die Niederlage nicht mehr vermeiden.
Dennoch wird das nach gängiger Auslegung nicht als "erreichter Siegpunkt" aufgefasst. Ist das wirklich konsequent?

Beispiel 2: Es spielen "4 gegen 4" (unvollständige 6er-Mannschaften). Also sind 5 Spiele unmöglich, der Siegpunkt wäre die "6". Nun ist es aber - zumindest im Bereich des WTTV - offiziell möglich, verspätet eintreffende Spieler, die hinter allen anderen eingesetzten Einzelspielern rangieren nachträglich in der Einzelaufstellung nachzutragen.
Somit hat eine Mannschaft, wenn es nach dem Spiel 3-3 einen Spielstand von 3:6 gibt, theoretisch noch gar nicht verloren. Würden nämlich nun noch zwei nachtragbare Spieler erscheinen, während der Partie 4-4, ist noch ein 7:6 möglich.
Man betrachtet also die "6" als Siegpunkt, obwohl theoretisch noch die Möglichkeit besteht, das Spiel zu wenden. Das ist wohl nicht der eigentliche Sinn der Regelung.


Ich fände es deultlich besser, wenn man den Siegpunkt nur vom gespielten System abhängig machen würde und beim Ausfall einzelner Spiele unverändert ließe.
Das hieße, ein Spiel im modifizierten Paarkreuzsystem würde immer bis 9 bzw. bis alle möglichen Partien gespielt sich, ausgetragen.
Diese Regel wäre einfacher und würde "Komplikationen" wie in den Beispielen oben beschrieben verhindern.
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