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Interessanter als ein Ligen-Vergleich finde ich die Abschätzung der Spielstärke der Einzelspieler. In den USA gibt es verschiedene Systeme (z.B. USATT bzw. David Marcus), mit dem die Spielstärke der Spieler gewertet wird. Dort gibt es weniger Ligenbetrieb als Einzelturniere. Männer und Frauen treten in gemeinsamen Turnieren an, die Einteilung in Klassen erfolgt nach Spielstärke. Die Turnierergebnisse werden direkt an die Zentralstelle weitergeleitet, so das immer eine halbwegs aktuelle Liste vorliegt. Ein solches System würde eventuell dazu führen, das mehr Teilnehmer zu Turnieren fahren. Für Leute aus den unteren Paarkreuzen oder aus den niedrigeren Klassen ist eine Turnierteilnahme derzeit uninteressant. Warum soll man sich als Spieler der dritten Kreisklasse hinten von einem Spieler Kreisliga oder Bezirksklasse vorn abschiessen lassen ? Durch die Spielstärkeneinteilung und gemeinsame Klassen für Frauen und Männer gibt es auch nicht mehr das Problem, das ein oder zwei Frauen für eine Klasse melden und dann ohne spielen zu können wieder heimfahren müssen.
Der Klassenvergleich der Ligen wäre mit einem solchen System auch eine sehr einfache Sache: Man addiert nur die Leistungsstärke der Mannschaftsmitglieder.
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