Zitat:
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Zitat von hermano
vermutlich wurde eine Meßreihe durchgeführt, und die Kraft bei verschiedenen Geschwindigkeiten und Kreisfrequenzen gemessen. Danach ein Kurvenfit. Den Faktor würde ich als rein empirisch betrachten und mir über den physikalischen Gehalt keinerlei Gedanken machen. Er gilt, da bin ich mir ziemlich sicher, nur näherungsweise und in bestimmten Parameterbereichen (denen der Messung). Und wie oben schonmal irgendo angemerkt, dürfte es für das Problem wohl kaum eine analytische Lösung geben - die Aerodynamik gilt nicht umsonst als einer der schwierigsten Bereiche der klassischen Physik.
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Das sehe ich im Prinzip auch so, nur könnte ich mir gut vorstellen, daß vor dem Fit die reine Luftreibung F=cw*(rho*v²/2)*A aus der Kurvenschar nicht herausgerechnet wurde (halte ich auch für eine ziemlich komplexe Aufgabe). Je nachdem müßte die Luftreibung für eine solche Simulation noch berücksichtigt werden oder auch nicht.
Natürlich ist die Aerodynamik hoch komplex, sonst bräuchte man keine Windkanalmessungen, sondern man könnte das Ergebnis sofort voraussagen.
Zum vorherigen Post die zugehörige Pressemitteilung von Jugend forscht BaWü:
http://www.jugend-forscht.de/index.p.../download/6455