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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Meiner Meinung nach benötigt grade ein Materialspieler viel Spin, der dann durch sein Material in ungewohnter Weise zurückgegeben wird. Aus diesem Grund wird doch häufig möglichst ohne Spin dagegen gespielt, da man die zurückkomemden rotationsarmen Bälle dann gut abschiessen kann. Ein hohes Tempo lässt dem Gegener weniger Zeit, das Spiel des Marerialspielers zu durchschauen und Dinge wie Schlägerdrehen zu erkennen, ist also ebenfalls von Vorteil für das Materialspiel.
En Abwehrspieler benötigt ebenfalls die Rotation, sein Spiel lebt von der Maximierung des Unterschnitts und von Drall-Variation. Hier ist allerdings wegen der längeren Laufwege ein hohes Tempo eher problematisch.
Ein hohes Netz dürfte eher ein Vorteil für Topspin-Spieler sein, deren Ball eine entsprechende Flugkurve aufweist. Als durch ein Netzerniedrigung der Vorteil der Abwehrspieler vermindert werden sollte, wurde der Angriff noch mit graden Bällen (Schuß) gespielt. Die graden Bälle (Konter/Schuß) profitieren am meisten von einem niedrigen Netz. Eine Netzerhöhung würde eine Umstellung auf Noppen-Innen-Beläge und Topspin bei den Angriffsspielern nach sich ziehen, die kurzen Noppen und die Konterspieler würden wohl aussterben.
Persönlich fand ich das "altertümliche" Spiel mit nur Hartbrettschlägern, mit dem 38mm Ball und mit Sätzen bis 21 am besten. Alle Regeländerungen und Materialänderungen nach 1950 haben dem Sport mehr geschadet wie genützt.
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