Einzelnen Beitrag anzeigen
  #5  
Alt 16.02.2002, 20:22
User 1878 User 1878 ist offline
Foren-Stammgast 4000
 
Registriert seit: 04.09.2001
Beiträge: 4.040
User 1878 trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)User 1878 trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)
Post

Sehe ich alles ahnlich wie Holgi und Volkmar:

An höherklassigen Antispielern fällt mir eigentlich nur Peter Igel ein (übrigens seit kurzem auch Forumsmitglied).
Letztes Jahr als Abwehrer in der Regionalliga oben knapp positiv (glaube ich).
Hat einen relativ frühen Balltreffpunkt, dreht ständig und schießt auf beiden Seiten gegen.
Genießt übrigens in Norddeutschland bei vielen Kultstatus.

Mehr kenne ich nicht.
Warum?
Ein Anti ist (ohne drehen) m.E. viel leichter ausrechenbar als eine Langnoppe.
Die Möglichkeiten, selbst aktiv zu spielen sind deutlich eingeschränkt.
Bremseffekt ja, stört sicher auch, jedoch ohne den teilweise enorm flachen Ballabsprung einer Langnoppe.

International hat es m.E. vor ca. 5 Jahren mal einen Chinesen gegeben, der aber primär im Doppel eingesetzt wurde, der hat mit einem Anti am Tisch gespielt i.V.m. einer mächtigen Vorhand.

Quintessenz für mich also:
Sowohl am Tisch als auch in der Abwehr bieten LN-Beläge derzeit mehr an Möglichkeiten.
Vor allem ist hier der doch erheblich größere Schnittumkehreffekt zu berücksichtigen.

Dies gilt auch, weil der ehedem beste Antibelag für das druckvolle Spiel am Tisch schon ewig nicht mehr hergestelt wird (BTY Absorber).
Mit dem war m.E. schon einiges möglich.

Also:
Verbessert mich, wenn Ihr meint, ich hätte wen oder was vergessen.

Gruß Tom
Mit Zitat antworten