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@GerAr
Danke für den Hinweis.
Übrigens waren die Nominierungen zu den Süddeutschen auch Thema beim Bundesligaspiel Grenzau - Würzburger Hofbräu, wie ich heute dem Lokalsport der Main-Post Würzburg entnehmen konnte:
"Die Chancen auf einen Sieg waren ohnehin zu gering, um im nachhinein ernsthaft verärgert zu sein.
Wobei die Höchststrafe gegen den Tabellenführer - das ist das knackige 0:6 zweifelsohne - schon nervig war für die Unterfranken. Weil's bereits im Vorfeld der Partie ein paar Unstimmigkeiten gab. Denn mit Andreas Ball, Markus Lietzau und Benjamin Rösner musste das Schlusslicht der Liga gleich auf drei Akteure verzichten. Zwar hätte wohl auch dieses Nachwuchs-Trio weder Punkte noch Kastanien aus dem Feuer geholt, doch "wir hätten den Zuschauern unsere jungen Leute präsentieren und auf unser Konzept aufmerksam machen können", war Würzburgs Manager Karl-Heinz Schätzlein ein wenig pikiert über seinen eigenen Verband: Der Bayerische Tischtennis-Verband beorderte nämlich die drei hoffnungsvollen Youngster Litzau, Ball und Rösner nach Plauen zur süddeutschen Meisterschaft. Dort mussten sie antreten, um sich für die deutschen Titelkämpfe zu qualifizieren. Eine Spielverlegung, der auch Grenzau zugestimmt hatte, ließ der Verband nicht zu.
Ärgerlich für einen Verein, der nicht teure ausländische Spieler verpflichtet, sondern auf ein Jugendkonzept setzt - dieses aber nicht umsetzen kann, weil er seine Jugendlichen nicht spielen lassen kann.
Nun, während sich das Trio in Plauen komplett qualifizierte (obwohl Rösner nach der Vorrunde ausschied, Lietzau wegen einer Zerrung, die er sich beim Aufwärmen zugezogen hatte, gar nicht spielte und Ball süddeutscher Doppelmeister wurde), nahm das Unheil in Höhr-Grenzhausen vor 400 Zuschauern seinen Lauf. Lediglich Fan Changmao und Quingyu. Meng konnten zumindest einen Satz für sich verbuchen, während der Schüler-Nationalspieler Timo Arendt in seinem ersten Bundesligaspiel noch ein wenig Lehrgeld zahlen musste. Was aber bedeutungslos war gegen einen Weltklassemann wie den Grenzauer Chen Zhibin.
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