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Ich denke mal, man kann eine regel, die nur verdeckte aufschläge erlaubt gar nicht eindeutig formulieren.
Diese bisher herumgeisternde Formulierung von wegen "Dreieck zwischen Ball und den Netzpfosten darf von keinem Körperteil unterbrochen werden" ist ja schonmal gar nicht praktizierbar. In der BuLi vielleicht so grade noch: denn da sitzt AUF JEDER SEITE EIN SCHIEDSRICHTER , der auch UNPARTEIISCH ist und der das dann vielleicht genau beobachten kann. Aber selbst da wirds sicher viele strittige Entscheidungen geben.
In unteren Klassen halt ichs aber für völlig unmöglich. Denn dann müssten da auch 2 Schiris eingesetzt werden - ein
Schiri, der vom aufschlagenden Spieler nur den Rücken sieht kann ja auf keinen Fall sehn, ob die Angabe nun erlaubt war oder nicht - und das wird wohl sicherlich nicht durchgesetzt werden. Diese sind dazu nicht unparteiisch und wenn die dann mal (ob zurecht oder unrecht) nen Aufschlag wegen "Dreickunterbrechung" wegzählen dann gibts doch sicher bei eingen Spielen Zoff.
Dann gibts noch die Jugendspiele: Da wirds noch problematischer mit den 2 Schiris, da ja nur 4 Spieler in einer Mannschaft sind. Da müsste dann schon jede Seite 2 Begleiter haben, um die
Doppel überhaupt zählen zu können.
Selbst wenn die endgültige Formulierung nicht diese "Dreicksformel" enthalten sollte, ist eine abschließende klare Formulierung, die es unproblematisch macht, einen erlaubten von einem regelwidrigen Aufschlag zu unterscheiden unmöglich.
Außer vielleicht der, von der man ständig hört: "Nur noch RH Aufschläge".
Aber erstens kann man auch die verdecken und zweitens: Was macht man mit den Penholdern, die eh die besten Angaben haben?
Meiner Meinung nach ist das einzige was die Funktionäre mit solchen Regeländerungen erreichen ein Kopfschütteln der Aktiven und auch der tischtennisunkundigen Zuschauer, denn wer schaut sich schon gerne Spiele mit komplizierten Regeln an, wo plötzlich Punkte vergeben werden, bei denen man nichtmal weiß, warum ?
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